Der Bedarf einer privaten Altersvorsorge für Lehrer 2017-12-04T16:53:34+00:00

Der Bedarf einer privaten Altersvorsorge für Lehrer

Als Lehrer besteht für Dich eine ganz besondere Art der Vorsorge für den Ruhestand im Vergleich zu normalen Angestellten, für die die gesetzliche Rentenversicherung den Grundstock für das Geld im Alter bildet. Verbeamtete und auch im öffentlichen Dienst angestellte Lehrer erhalten beim Erreichen des Pensionsalters statt der gesetzlichen Rente die sogenannte Pension, die oft auch als Ruhegehalt bezeichnet wird.

Diese finanziellen Zuwendungen nach dem altersbedingten Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis sind sehr viel umfassender als die Leistungen, die andere Angestellte aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten können. Die gesetzliche Grundlage für diese auch als Beamtenpension bekannte Altersvorsorge für Dich als Lehrer bildet das Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Ländern oder kurz Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG).­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­

Die Höhe der Pension für Lehrer

Die Berechnung der Höhe der Dir im Alter zustehenden Pension ist eng verknüpft an die absolvierten Dienstjahre, die Du bis zum Ruhestand angesammelt hast. Momentan gilt dabei die Regelung, dass jedes komplette und in Vollzeit von Dir absolvierte Dienstjahr mit einem Wert von 1,79375 bedacht wird. Sämtliche Punkte werden letztendlich zusammengezählt und bilden eine Prozentzahl, anhand der die Höhe der Dir zustehenden Pension berechnet wird. Der höchst mögliche Prozentsatz liegt bei 71,75 Prozent. Dieser Wert zeigt eine deutliche Steigerung zu der zu erwartenden gesetzlichen Rente für normale Angestellte, bei der derzeit die Aussichten eher rund um 60 Prozent des vorherigen Gehaltes liegen.

Die Einkommenseinbußen für Lehrer im Alter

Dieser augenscheinliche Vorteil darf Dich aber nicht vergessen lassen, dass zum einen auch bei 70 Prozent ein erheblicher Einkommensverlust zu verbuchen ist und Dir somit sehr viel weniger Geld im Alter zur Verfügung steht, als Du es vom Leben vorher gewohnt warst. Zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Du diesen maximalen Wert von 70 Prozent überhaupt erreichen kannst. Dafür sind nämlich 40 volle Dienstjahre notwendig und diese können immer weniger Lehrer für sich verzeichnen. Schon alleine bei einer Dienstausführung in Teilzeit wird der Wert der oben angesprochenen 1,79375 im gleichen Verhältnis gekürzt.

Zudem kommt das immer weiter ansteigende Risiko, aus gesundheitlichen Gründen den Beruf des Lehrers früher oder später nicht mehr ausüben zu können. Gerade psychische Probleme sorgen vermehrt zum Eintritt der sogenannten Dienstunfähigkeit. Wer aus diesem Grund frühzeitig aus dem Dienst scheidet, muss für jedes Jahr, das noch bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres fehlt, mit einer Kürzung des Ruhegehalts um 3,6 Prozent leben, wobei diese Reduzierung allerdings zum Glück auf 10,8 Prozent begrenzt ist. Ebenfalls um 3,6 Prozent wird die Pension für jedes Jahr gekürzt, das Du als Lehrer freiwillig früher als vor dem Ablauf des 65. Lebensjahres in Ruhestand gehst.

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Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Rente für Lehrer

Auch wenn Lehrer bessere finanzielle Aussichten auf den Ruhestand besitzen, besteht ein sehr hoher Bedarf, die dennoch entstehende Versorgungslücke im Alter durch eine private Altersvorsorge zu schließen. Denn eins steht für jeden fest, der irgendwann das Leben nach dem Berufsalltag genießen möchte: Mehr Zeit, mehr Freiheiten und große Pläne sorgen nicht dafür, dass weniger Geld benötigt wird als vorher. Die Aussicht auf maximal 70 Prozent Altersgeld lässt deutlich erkennen, dass der private Aufbau zusätzlicher Einkommen unverzichtbar ist, um das Leben im Alter sorgenfrei genießen und sich all seine Wünsche erfüllen zu können. Da es bei der lohnenswerten Altersvorsorge immer auch auf eine möglichst lange Laufzeit ankommt, ist ein möglichst früher Start in die eigene Vorsorge immens wichtig. So kann man schon mit geringen Beiträgen und den Vorteilen der Zinseszinseffektes einen großen Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit im Alter gehen.

Zusammenfassung

Lehrer – sowohl verbeamtete als auch angestellte – genießen sehr viel attraktivere Regelungen bezüglich der später zu erwartenden Altersrente, die in diesen Kreisen als Pension oder Ruhegehalt bezeichnet wird. Dennoch wird beim genaueren Hinsehen deutlich, dass auch diese Pension nicht annähernd das gewohnte Einkommen aus der Zeit vor dem Ruhestand ersetzen kann.

Damit wird ebenso deutlich, dass trotz der finanziellen Vorteile der Bedarf einer privaten Altersvorsorge keinesfalls ausbleibt. Auf diesen Seiten werden die verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge beschrieben, mit denen privat für ein finanziell sorgenfreies Leben nach der Dienstzeit gesorgt werden kann.

Häufig gestellte Fragen zur privaten Altersvorsorge

Wann ist für Lehrer der beste Zeitpunkt für den Abschluss einer privaten Altersvorsorge? 2017-12-04T16:54:12+00:00

Die Frage lässt sich mit einem lieber gestern als heute beantworten. Denn mitbestimmend für eine hohe Ablaufleistung der Altersvorsorge und damit auch für attraktive Leistungen in Form von hohen Einmal- oder Rentenzahlungen ist ohne Frage der Faktor Zeit. Denn selbstverständlich kann ein höheres Vertragsguthaben erzielt werden, wenn die Beitragszahlungen über einen längeren Zeitraum erfolgen. Das liegt zum einen natürlich daran, dass innerhalb einer längeren Laufzeit auch mehr Beiträge fließen und somit alleine durch die Eigenleistungen das Guthaben schon höher wird. Andererseits ist es natürlich auch die Zeit, die eine Investition benötigt, um Erträge zu erzielen.

So profitieren zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere oder auch herkömmliche Spareinlagen von dem großen Vorteil der Zinseszinsen. Das bedeutet, dass erwirtschaftete Zinsen nicht ausgezahlt, sondern wieder angelegt werden und somit bei der nächsten Abrechnung mit verzinst werden und für höhere Erträge sorgen. Hochgerechnet auf mehrere Jahre bedeutet dieser Aspekt einen großen finanziellen Vorteil, der deutlich macht, wie gut es ist, möglichst früh in die Altersvorsorge einzusteigen.

Bei der Anlage in Wertpapiere, die ihre Rendite aus Kurssteigerungen erzielen, ist auch eine langfristige Anlage der Garant für attraktive Ablaufleistungen. Denn gerade das doch immer herrschende Risiko von Kursverlusten macht eine lange Laufzeit wichtig, damit immer ausreichend Zeit besteht, kurzfristige Kurseinbrüche wieder auszugleichen.

Ein zusätzlicher Faktor sind die Gebühren. Gerade bei Verträgen der Altersvorsorge entstehen verschiedene Kosten wie Provisionen und Verwaltungsgebühren, die selbstverständlich Dir als Vertragspartner in Rechnung gestellt werden. Eine Verrechnung erfolgt dabei mit den Beiträgen der ersten Jahre, was dazu führt, dass anfangs nur wenig Geld in den Aufbau der Altersvorsorge fließt. Das macht einen frühen Start ebenfalls wichtig, um danach dann noch ausreichend Zeit für den Vermögensaufbau zu haben.

Beim Abschluss von Todesfallleistungen oder dem Einschluss einer Absicherung gegen die Berufs- beziehungsweise Dienstunfähigkeit spielen der Gesundheitszustand und das Einstiegsalter eine wichtige Rolle bei der Ermittlung des Beitrags. Auch dieses ist ein schlagendes Argument für den frühen Einstieg in die Altersvorsorge, um sein Ziel zu günstigeren Konditionen erreichen zu können.

Muss ich als Lehrer staatliche Förderungen zurückzahlen? 2017-12-04T16:54:49+00:00

Bevor die staatlichen Förderungen gezahlt oder die steuerlichen Einsparmöglichkeiten angerechnet werden, erfolgt jeweils eine Prüfung der Förderfähigkeit und -berechtigung, sodass die Gewährung dieser Förderungen zunächst auf jeden Fall immer gerechtfertigt ist. Allerdings sind nahezu alle staatlichen Förderungen an bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft, die auch während der gesamten Laufzeit eingehalten werden müssen. Geschieht das nicht, ist der Staat berechtigt, die Förderungen, ganz gleich welcher Art sie sind, wieder zurückzufordern.

So sind zum Beispiel die Riesterrente und auch die Basisrente an eine frühestens zum Abschluss des 62. Lebensjahres gekoppelte Rente gebunden. Wird der Vertrag vorher aufgelöst, müssen alle Zulagen und auch die in Anspruch genommenen steuerlichen Vorteile zurückgezahlt werden.

Der Wohnriester fordert die Finanzierung einer selbst genutzten Immobilie. Wird diese veräußert oder vermietet, müssen auch hier die Förderungen zurückgezahlt werden. Eine Alternative wären in diesem Fall das Einzahlen der Förderungen in einen neuen Riestervertrag oder der Erwerb einer neuen selbst bewohnten Immobilie.

Auch die staatlichen Zulagen von Bausparverträgen in Form der Arbeitnehmersparzulage oder auch der Wohnungsbauprämie sind an diverse Voraussetzungen bezüglich der Laufzeiten und Verwendung des Geldes gebunden. Auch hier kann der Staat jederzeit bei Nichteinhaltung die gezahlten Förderungen zurückfordern.

Vor dem Abschluss staatlich geförderter Produkte solltest Du Dir daher dessen bewusst sein und möglichst nur dann einen solchen Vertrag abschließen, wenn Du vorhast, Dich an die Vorgaben zu halten. Eventuell könnten diese Verträge durch die Pflicht zur Rückerstattung sonst teurer werden als die Angebote ohne staatliche Förderung. Eine Altersvorsorge, bei der möglicherweise Förderungen zurückgezahlt werden müssen, ist allerdings immer noch besser als keine private Altersvorsorge.

Kann ich als Lehrer jederzeit über meine Altersvorsorge verfügen? 2017-12-04T16:55:35+00:00

Bei der Frage nach einer vorzeitigen Verfügung über Deine Altersvorsorge solltest Du auf jeden Fall darüber nachdenken, ob es nicht andere Alternativen gibt, um das finanziell sorgenfreie Leben im Alter nicht zu gefährden. Wenn es Dir zum Beispiel um das Einsparen der Beiträge geht, wäre eine Beitragsfreistellung die bessere Variante, bei der Du keine Beiträge mehr zahlst, das bis dahin angesammelte Guthaben aber weiterhin für die Altersvorsorge verzinst wird.

Solltest Du Dich dennoch für eine Verfügung über das Vertragsguthaben entscheiden, gibt es Unterschiede bei den verschiedenen Varianten der privaten Altersvorsorge. So kann bei einem Wohnriester durchaus über das Vertragsguthaben verfügt werden, wenn das entsprechende Geld in die Finanzierung der eigenen und selbst genutzten Immobilie investiert wird. Nach neuesten Regelungen muss dieses entnommene Geld auch nicht wieder in den Vertrag zurückgeführt werden.

Ansonsten darf bei staatlich geförderten Altersvorsorgeverträgen der Riesterrente und der Basisrente nicht über das Geld verfügt werden, da eine Auszahlung frühestens bei Vollendung des 62. Lebensjahres vorgesehen ist, um zu garantieren, dass mit diesen Varianten wirklich die zusätzliche Altersvorsorge gefördert wird. Kündigst Du einen solchen Vertrag vorher und verfügst über das Geld, musst Du sämtliche bis dahin erhaltene Zulagen und Steuerersparnisse an den Staat zurückzahlen.

Bei der privaten Altersvorsorge in Form von nicht geförderten Renten- oder Lebensversicherungen kannst Du jederzeit den Vertrag kündigen, was aber wie schon erwähnt gut überlegt sein will. Denn zum einen wird das Geld im Alter fehlen und zum anderen sorgen die Gebühren für solche Verträge dafür, dass anfangs mit den Beiträgen hauptsächlich die Kosten des Vertrags abgedeckt werden und erst später der Aufbau des Vermögens erfolgt.

Somit dauert es ein paar Jahre, bis ein solcher Vertrag wirklich Gewinn abwirft und eine vorzeitige Kündigung dazu führen könnte, dass Du weniger Geld als Rückkaufswert erhältst als Du an Beiträgen eingezahlt hast.

Ist die Altersvorsorge mit oder ohne staatliche Förderung für Lehrer besser? 2017-08-30T11:28:16+00:00

Die Frage ist genauso wenig pauschal zu beantworten wie die Frage nach den besten Beiträgen und den attraktivsten Anbietern. Zu unterschiedlich sind die persönlichen Interessen, Voraussetzungen und Möglichkeiten eines jeden einzelnen Interessenten an diesen Formen der Altersvorsorge. Die staatlichen Förderungen sind eine optimale Möglichkeit, um den Weg in ein finanziell sorgenfreies Alter nicht alleine ebnen zu müssen.

Es gelten aber neben den Zulagen und steuerlichen Vergünstigungen während der Beitragsphase auch Nachteile, die sich vor allem in einer Besteuerung im Alter oder auch in diversen bedingungsgemäßen Einschränkungen äußern. Wer mit diesen Nachteilen leben kann, weil sie natürlich auch der Absicherung der eigenen Altersvorsorge dienen, sollte auf jeden Fall die staatlichen Förderungen mitnehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich ausschöpfen.

Gerade die größere Flexibilität der nicht geförderten Varianten macht aber auch diese Verträge sehr interessant, die gleichzeitig auch steuerlich gesehen im Alter vorteilhafter sind als die der nachgelagerten Versteuerung unterliegenden Riester- und Basisrenten. Im Grunde genommen ist eine attraktive Kombination von Verträgen mit und ohne staatliche Förderung der beste Weg zur optimalen Altersvorsorge. Das bedeutet aber bei mehreren Verträgen auch gleichzeitig mehrere Beiträge. Dadurch entsteht wiederum ein besonderer Bedarf zu prüfen, welche finanziellen Möglichkeiten überhaupt zur Verfügung stehen und wie diese am besten auf die unterschiedlichen Varianten und Vorteile aufgeteilt werden können.

Alleine diese Überlegungen zeigen, dass die Frage nach der optimalen Altersvorsorge sowie die Überlegung, ob die Inanspruchnahme oder der Verzicht auf staatliche Förderungen rentabler ist, eine sehr individuelle Fragestellung ist, die nur jeder für sich selber entscheiden kann. Um einen kleinen Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen, stehen Dir hier sehr viele Informationen sowie verschiedene Vergleichsrechner zur Verfügung.

Brauchen Lehrer eine private Altersvorsorge? 2017-12-04T16:56:07+00:00

Du erhältst als Lehrer sehr attraktive Gehälter und auch bezüglich der Vorsorge im Alter sieht es bei Dir sehr viel sorgenfreier aus als bei denjenigen, die auf die allgemeinen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung angewiesen sind. Ein Blick auf die zu erwartende Vergütung im Ruhestand zeit aber, dass auch bei Lehrern der Bedarf einer privaten Altersvorsorge gegeben ist, um das Leben nach dem Berufsleben sorgenfrei genießen und den Lebensstandard halten zu können.

Geregelt sind die Rentenbezüge in den Bestimmungen des Beamtenversorgungsgesetzes. Dort findet man die Berechnungsmethode für die Ermittlung der Rentenhöhe, die anhand der geleisteten Dienstjahre erfolgt. Es gibt einen jährlich angepassten Faktor, der mit den absolvierten Berufsjahren multipliziert wird. Das Ergebnis stellt die Prozentzahl dar, die vom letzten Einkommen berechnet wird und somit die Rentenzahlung ergibt. Die nach derzeitigen Berechnungsregelungen höchstmögliche Rente erreicht dabei knapp über 70 Prozent des gewohnten Verdienstes. Ein großer Einschnitt in die finanzielle Unabhängigkeit ist also auch bei Dir als Lehrer gegeben und sollte mit entsprechenden Maßnahmen begegnet werden.

Nur mit einer privaten Altersvorsorge kannst Du Dir für das Leben nach dem Dienst als Lehrer das Einkommen sichern, dass Du gewohnt bist und an das Du Deinen Lebensstandard angepasst hat. Da Dir als Lehrer auch verschiedene staatliche Förderungen zustehen, solltest Du Dich umgehend mit den hier vorhandenen Informationen zu den verschiedenen Vorsorgevarianten befassen und den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit im Alter so früh wie möglich in Angriff nehmen.