Darlehen von Kreditinstituten günstiger als direkter Ratenkauf im Geschäft

Das ganze Jahr, aber vor allem in den stark von Werbung geprägten Zeiten von Geschenkeinkäufen für Weihnachten, ist bestimmt durch zahlreiche Angebote von günstigen oder sogar Nullprozentfinanzierungen in den Geschäften. Was als äußerst attraktives Angebot erscheint, sollte gut betrachtet, auf negative Auswirkungen geprüft und vor allem auch mit anderen Finanzierungslösungen verglichen werden.

Die Einfluss eines Ratenkaufs auf die eigene Bonität

Ratenkäufe in einem Geschäft sind ganz unabhängig von der Höhe des Zinssatzes und somit auch bei einer Nullprozentfinanzierung nichts anderes als Ratenkredite, die gleichzeitig auch der Meldung an die Schufa unterliegen.

Demzufolge werden sämtliche auf diese Art und Weise getätigten Zahlungen bei der Schufa als Einträge gespeichert und es ist nachgewiesen, dass vor allem die Sammlung vieler kleiner Kreditbeträge und lange Laufzeiten für eine enorme Verschlechterung der Bonität sorgen, welche dann dazu führt, dass es für einen zukünftig geplanten oder auch plötzlich entstehenden Darlehensbedarf schwierig werden kann, eine Kreditzusage zu erhalten.

Die Vorteile einer herkömmlichen Kreditaufnahme bei der Bank

Bevor bei einem Händler unter Nutzung seines Angebots für einen Ratenkauf zugeschlagen wird, sollte man immer auch einen Vergleich mit möglichen Darlehen über Kreditinstitute heranziehen. Die Konditionen sind dort meistens günstiger, was durch niedrigere Zinssätze erreicht wird.

Das liegt vor allem auch daran, dass Händler sich solche Ratenkäufe von im Hintergrund stehenden Banken finanzieren lassen müssen, wodurch zusätzliche Kosten entstehen, die in der Regel auf den Verbraucher umgelegt werden, weil das Geschäft ja nichts desto trotz Gewinne erzielen möchte.

Diese zusätzlichen Kosten eines Unternehmens könnten als Verbraucher so ausgenutzt werden, dass das Geld aus einem herkömmlichen Bankkredit so genutzt wird, dass beim Händler Rabatte aufgrund von Barzahlung ausgehandelt werden. Der Händler braucht keine Gebühren an Banken abtreten und der Verbraucher profitiert von günstigeren Preisen bei gleichzeitig attraktiveren Kreditkonditionen bei der Bank.

Ein Blick auf den Preis ist auf jeden Fall immer angebracht. Denn nicht selten werden die augenscheinlichen Einsparungen gerade bei Nullprozentfinanzierungen vom Händler so kompensiert, dass sie in einem erhöhten Preis für die Ware eingerechnet werden. Es lohnt sich also nicht nur ein Vergleich der Varianten einer möglichen Finanzierung, sondern zunächst auch eine Gegenüberstellung des Preises der gewünschten Ware bei den unterschiedlichen Anbietern.

Ganz gleich wie attraktiv ein Angebot – ob vom Preis oder von der Finanzierung her – auf den ersten Blick erscheint, sollte immer ein zweiter Blick darauf geworfen werden, um sich durch eine dann doch zu spontane Entscheidung nicht in unnötig hohe Kosten zu stürzen. Ein besonderer Blick gilt dabei immer den Bedingungen von Finanzierungen, die – auch wenn es vielleicht zunächst umständlicher ist – bei der Aufnahme eines Darlehens in der Bank auf Dauer meistens attraktiver sind.

2017-12-04T17:26:53+00:00

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