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10 Tipps zur Kranken­versicherung für Lehrer

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Worauf Du bei der Krankenversicherung unbedingt achten solltest

In diesem Artikel geben wir Dir 10 hilfreiche Tipps zur Krankenversicherung. Ganz gleich ob es die gesetzliche oder private Krankenversicherung ist – es gibt ein paar wichtige Dinge zu beachten. Gerne kannst Du auch direkt auf uns zukommen, sodass wir Dich bei der Wahl der richtigen Krankenkasse unterstützen. Viel Spaß mit den 10 Tipps!

1) Früher Einstieg für optimale Konditionen

Die Überlegung über den Abschluss einer privaten Krankenversicherung als der besseren und leistungsstärkeren Variante ist selbstverständlich auch abhängig vom Status der Versicherungspflicht. Sobald die Pflicht zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr besteht, solltest Du einen möglichst frühen Einstieg in die PKV wählen. Das ist zum einen wichtig, um sich so schnell wie möglich in den optimalen Schutz der privaten Krankenversicherung zu begeben. Zum anderen ist es ein Faktor, der eine große Bedeutung bezüglich der Beitragsberechnung hat. Die Kosten der PKV werden nämlich nicht nur anhand der gewählten Leistungen, sondern auch aufgrund des Alters bei Vertragsbeginn sowie dem zu dieser Zeit vorhandenen Gesundheitszustand. Somit ist ein früher Einstieg in die PKV ein Mitgarant für einen günstigen Beitrag, weil Du dann noch jung und in der Regel auch noch mit weitaus weniger gesundheitlichen Problemen ausgestattet bist als das zu einem späteren Zeitpunkt der Fall sein kann.

2) Anwartschaftsversicherung für die Wahrung bester Möglichkeiten

Ein solcher früher Einstieg in die private Krankenversicherung hängt wie schon erwähnt auch davon ab, ob überhaupt die Möglichkeit dazu besteht. Liegt noch eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung vor, ist ein Wechsel in die PKV nicht möglich. Es gibt aber die Möglichkeit, eine sogenannte Anwartschaftsversicherung abzuschließen. Diese konserviert den Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Antragstellung, der dann als Maßstab genommen wird, wenn es später tatsächlich zum Abschluss einer PKV kommen sollte. Eventuell dann zwischenzeitlich erfolgte Erkrankungen oder Verletzungen spielen für die Beitragsberechnung dann keine Rolle mehr.

3) Versicherungsvergleiche für das individuell beste Ergebnis

Krankenversicherungen sind nicht anders als andere Absicherungen, sodass auch hier bei der Vielzahl an unterschiedlichen Tarifen ein Vergleich der einzelnen Möglichkeiten von großer Bedeutung ist. Nur so kannst Du einen leistungsstarken und dennoch kostengünstigen Vertrag finden, der exakt Deinen Vorstellungen entspricht. Während die GKV nur sehr geringe Abweichungen bei den Anbietern erkennen lässt, stehen einem bei den privaten Krankenversicherungen sämtliche Türen offen, um einen komplett individuellen Leistungsumfang zusammenzustellen und genau diesen Schutz dann mit einem entsprechenden Vergleichsrechner zu den besten Konditionen für sich zu finden.

4) Beitragsrückerstattungen optimal ausnutzen

Immer wieder gibt es auch attraktive Konditionen, bei denen Beitragsrückerstattungen von Bedeutung sind, wenn über einen bestimmten Zeitraum keine Leistungen in Anspruch genommen werden. In so einem Fall bietet es sich immer an, vor dem Einreichen von diversen Arzt- oder Arzneimittelrechnungen zu rechnen, um zu erkennen, ob es sich nicht eventuell lohnt, die Kosten selber zu tragen. Denn ab und zu liegt der selbst zu tragende Wert dann unter einer bevorstehenden Beitragsrückerstattung, sodass der Verzicht auf Leistungen dann einen größeren Ertrag bringt. Niemals sollte man jedoch aufgrund der Freude auf eine Rückerstattung auf die notwendige medizinische Versorgung verzichten.

5) Selbstbehalte bedacht wählen und einsetzen

Die Vereinbarung von Selbstbehalten kann zu wesentlich günstigeren Beiträgen führen. Die Folge ist dann aber natürlich, dass im Schadenfall diese Selbstbeteiligungen selbst gezahlt werden müssen, bevor die Versicherung den Rest der Kosten übernimmt. Je nach Häufigkeit von Krankheitsfällen und Einsatz der Selbstbehalte kann die finanzielle Belastung dann insgesamt schnell höher werden als wenn der Versicherungsschutz ohne Selbstbeteiligung gewählt worden wäre. Auch bezüglich eventuell vereinbarter Beitragsrückerstattungen lohnt es sich gerade bei Selbstbeteiligungen, diverse Rechnungen nicht einzureichen. Je nach Höhe von Rechnung und Selbstbeteiligung stünde die dann noch übernommene Leistung in keinem Verhältnis zur möglichen Rückerstattung bei nicht eingereichten Rechnungen.

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6) Die Versicherungspflicht im Auge behalten

Bei der Entscheidung für eine der beiden Varianten der Krankenversicherung spielt die Versicherungspflicht eine große Rolle. Ist man aufgrund seines Beschäftigungsverhältnisses und Einkommens in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, hat man zunächst keine Wahl. Ist man beispielsweise aber als Referendar von der Versicherungspflicht befreit, kann ein privater Krankenversicherungsschutz gewählt werden. Hierbei sollte möglichst ein kostengünstiger Einsteigertarif gewählt werden, weil es durchaus sein kann, dass der private Versicherungsschutz nicht von Dauer sein wird. Wird der Referendar nach der Vorbereitungs- und Probezeit nicht als Beamter, sondern als Angestellter eingestellt, fällt er wieder in die Versicherungspflicht in der GKV und muss sich demnach auch wieder gesetzlich versichern. Beim Abschluss einer Krankenversicherung solltest Du daher immer auf den aktuellen, aber auch auf einen zukünftig eventuell anderen Versicherungsstatus achten.

7) Auch bei der GKV lohnt sich ein Vergleich der Beitragsgestaltung

Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung ist im Gegensatz zu früher bei allen Kassen derselbe. Auch die Leistungen sind zu rund 90 % dieselben, weil sie gesetzlich vorgeschrieben werden. Dennoch lohnt sich auch beim Abschluss einer gesetzlichen Krankenversicherung ein Vergleich, da beispielsweise Zusatzbeiträge erhoben oder Sonderleistungen angeboten werden.

8) Familienversicherung versus optimaler Versicherungsschutz

Hast Du die freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung und zudem eine Familie zu versorgen, kommt immer die Familienversicherung in der GKV mit ins Spiel. Das führt zu einem kostenlosen Versicherungsschutz der Familienmitglieder, bedingt aber die Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Da die Leistungen in der PKV aber sehr viel besser sind und die gesetzlichen Leistungen durch den Abschluss von privaten Zusatzversicherungen erweitert werden müssen, um rundum versorgt zu sein, sollte genau berechnet werden, ob die für alle Familienmitglieder notwendigen Beiträge eventuell doch günstiger sind als die Familienversicherung inklusive der Zusatzverträge.

9) Keinen Beitrag zu Lasten der Gesundheit sparen

Abschließend ein ganz bedeutender Tipp zugunsten der eigenen Gesundheit. Auch wenn sich der Beitrag einer Krankenversicherung zum größten Teil anhand der abgesicherten Leistungen, sollte auf keinen Fall der Preis einer Absicherung reduziert werden, indem auf wichtige Leistungen verzichtet wird. Ein solcher Verzicht könnte später durch selbst zu tragende Behandlungskosten zu sehr viel größeren Belastungen führen als es ein höherer Beitrag tun könnte.

10) Wahre und möglichst lückenlose Aussagen bezüglich des Gesundheitszustands

Da auch die Angaben zum Gesundheitszustand eine Rolle bei der Ermittlung des Beitrags spielen, könnte man dazu neigen, den einen oder anderen Schwachpunkt seiner Gesundheit zu verschweigen. Versicherungen werden aber spätestens im Krankheitsfall derartige Vorgeschichten prüfen und sollte sich dann herausstellen, dass eine Vorerkrankung verschwiegen wurde, droht der Verlust des gesamten Versicherungsschutzes. Bei gesundheitlichen Problemen sollte man daher eher einen Anbieter suchen, der damit kein Problem hat, einen Zusatzbeitrag in Kauf nehmen oder Ausschlüsse zu akzeptieren, ohne des Rest der Absicherung aufs Spiel zu setzen.

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