Basisrente für Lehrer 2017-12-04T17:02:37+00:00

Im Rahmen der staatlich geförderten Altersvorsorge versucht der Staat, jeden dazu zu animieren und finanziell unter die Arme zu greifen, eine private Altersvorsorge zu starten. Diese ist enorm wichtig, weil auch bei Lehrern wie Dir die Einkünfte im Ruhestand unter den Bezügen des Berufslebens liegen werden. Da in den wenigsten Fällen im Alter wirklich weniger Geld benötigt wird, ist der Aufbau einer zusätzlichen Rente daher auch für Dich unverzichtbar. Neben der Riesterrente spielt die Basisrente eine große Rolle bei den Varianten, die der Staat unterstützt. Bei der Entwicklung dieser staatlich geförderten Altersvorsorge war der Wirtschaftsökonom Bert Rürup maßgeblich beteiligt, weshalb in dem Zusammenhang auch oft von der Rüruprente gesprochen wird.

Die Basisrente zweifellos auch für Lehrer interessant

Bei dieser Vorsorgeart stehen steuerliche Förderungen im Mittelpunkt, weshalb sich diese Möglichkeit, Geld für den Ruhestand anzusparen, besonders für Besserverdienende eignet, aber von jedem in Anspruch genommen werden kann. Die oft zitierte Meinung, die Basisrente sei nur etwas für Selbstständige stimmt so nicht, denn im Gegensatz zur Riesterrente git es keine Beschränkungen des förderberechtigten Personenkreises. Für Selbstständige ist die Rüruprente nur deshalb besonders interessant, weil sie zum einen keine Riesterrente abschließen können und zum anderen unter Umständen sehr viel mehr von steuerlichen Vorteilen profitieren können als andere. Nichts desto trotz bietet die Basisrente auch für Dich als Lehrer eine attraktive Form der Altersvorsorge, mit der Du Dich auf jeden Fall bei der Wahl der attraktivsten Variante befassen solltest.

Die steuerliche Behandlung der Beiträge bei der Basisrente für Lehrer

Wie schon angesprochen besteht der Vorteil der Rüruprente in einer steuerlichen Vergünstigung und das in sehr attraktiver Höhe. So können die jährlichen Beiträge zur Basisrente in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden, wodurch das zu versteuernde Einkommen genauso verringert wird wie die sich daraus entwickelnde Steuerlast.

Sämtliche Beiträge zur Basisrente können dabei als Sonderausgaben in der Steuererklärung angegeben werden. Dabei gibt es eine sehr hohe Obergrenze von 20.000 Euro für Alleinstehende beziehungsweise von 40.000 Euro bei Ehepartnern. Zu beachten ist bei dieser Summe, dass von diesen 20.000 Euro beziehungsweise 40.000 Euro die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder die Beiträge zu einer Rente eines Versorgungswerkes abgezogen werden und der dann verbleibende Rest über die Beiträge zur Basisrente zu steuerlichen Vorteilen führen kann. Ist man als Lehrer weder versicherungspflichtig in der Rentenversicherung noch ein Mitglied eines Versorgungswerkes können die gesamten 20.000 Euro oder verheiratet sogar 40.000 Euro als Beiträge für die Rüruprente eingesetzt werden und zu einer enormen Steuerersparnis führen.

Eine weitere Besonderheit bei der Berechnung des Steuervorteils ist die Tatsache, dass zunächst nicht der gesamte Teil der aufgewendeten und in den Rahmen der 20.000 Euro beziehungsweise 40.000 Euro passenden Beiträge zu steuerlichen Auswirkungen führt. Als die Rüruprente im Jahr 2005 eingeführt wurde, waren es lediglich 60 Prozent der Beiträge, die angerechnet wurden. Diese Prozentzahl wird Jahr für Jahr um 2 Prozentpunkte gesteigert, sodass im Jahre 2025 die Beiträge zu 100 Prozent steuerlich geltend gemacht werden können.

Die steuerliche Behandlung der Rentenleistung

Wie auch bei der Riesterrente führt ein solcher steuerlicher Vorteil in der Ansparphase zu einer nachgelagerten Versteuerung im Rentenbezug. Auch hier gibt es bei der Basisrente wieder eine gestaffelte Betrachtung, die abhängig von dem Jahr ist, in dem zum ersten Mal die Rentenleistung in Anspruch genommen wird. Wäre man damals im Jahre 2005 in den Ruhestand gegangen und hätte dann die Rente aus der Basisrente bezogen, hätte man 50 Prozent der Rentenzahlung mit dem persönlichen Steuersatz versteuern müssen. Bis zum Jahre 2025 steigt dieser Prozentsatz jährlich um zwei Punkte und danch bis zum Jahre 2040 um jeweils einen Punkt.

Wer also im Jahre 2040 zum ersten Mal die Leistung aus der Basisrente bezieht, wird diese zu 100 Prozent versteuern müssen. Auch hier gilt aber wieder, dass der Steuersatz dann sehr viel niedriger sein wird als der heutige, sodass die Vorteile in der Beitragsphase die Nachteile im Rentenbezug übersteigen.

Kostenloser Basisrente-Check

Du hast Fragen zur Basisrente? Keine Problem – Wir unterstützen Dich gerne und geben Dir Antworten! Gib uns dafür einfach einen groben Überblick zu Deiner Person und wir lassen Dir Antwort per E-Mail zukommen. Und das komplett kostenlos!

VertrauensgarantieDeine Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weiter gegeben.

Die Basisrente für Lehrer gilt ausschließlich der Altersvorsorge

Die Basisrente dient einzig und alleine dem Zweck der zusätzlichen Vorsorge für das Alter. Aus diesem Grund hat der Staat bestimmte Regeln festgelegt, die dafür sorgen, dass die Rüruprente zu keinem anderen Zweck ge- beziehungsweise sogar missbraucht wird. Damit die staatlichen Förderungen demnach ihre Berechtigung finden, kann die Leistung frühestens mit dem Erreichen des 62. Lebensjahres erfolgen, sprich nahezu im Rentenalter.

Zudem dürfen die Leistungen lediglich im Rahmen einer lebenslangen Rentenzahlung erfolgen, die verhindern, dass das Vertragsguthaben schon zu Beginn des Ruhestands aufgebraucht wird. Weiterhin ist die Rüruprente nicht übertragbar, veräußerbar und beleihbar. Selbst bei einer Insolvenz darf nicht auf das bis dahin angesammelte Guthaben zugegriffen werden, sodass auch eine Zahlungsunfähigkeit nicht verhindert, dass im Ruhestand zumindest ein gewisses Vertragsguthaben zur Verfügung steht, um daraus die zusätzlichen Rentenzahungen finanzieren zu können.

Mit staatlicher Hilfe die Berufsunfähigkeit absichern

Die Berufsunfähigkeit ist eine der größten Gefahren, die im Berufsleben auf einen zukommen kann. Gerade Du als Lehrer unterliegst dabei einem immer weiter ansteigenden Risiko, weil immer häufiger Lehrer vor allem aus psychischen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können und somit berufsunfähig oder als Besonderheit bei Beamten oder Angestellten des öffentlichen Dienstes dienstunfähig werden.

Die Absicherung durch eine private Berufs- beziehungsweise Dienstunfähgkeitsversicherung wird immer wichtiger, um in einem solchen Fall ausreichend finanzielle Mittel zu behalten, um seinen Lebensunterhalt bezahlen und sich seinen gewohnten Lebensstandard weiterhin leisten zu können.

Die Basisrente bietet die einzige Möglichkeit, eine solche Absicherung mit staatlicher Unterstützung, nämlich der angesprochenen Steuererleichterung abzuschließen. So kann die Basisrente mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert werden und der gesamte Beitrag kann steuerlich geltend gemacht werden, wenn der Beitrag zur Absicherung der Berufsunfähigkeit in diesem gekoppelten Vertrag maximal 49 Prozent des Gesamtbeitrags ausmacht.

Der optimale Beitrag für die Basisrente von Lehrern

Eine Aussage über den optimalen Beitrag für die Basisrente kann nicht pauschal getroffen werden. Jeder muss für sich selber entscheiden, wie viel Geld er für den Ruhestand zurücklegen möchte und kann. Es gibt Faustformeln, die besagen, dass man ungefähr 10 Prozent seines Einkommens in die Altersvorsorge investieren soll. Aber selbst wenn man diese Zahl als Anhaltspunkt nimmt, kommt es immer noch darauf an, wie man seine Mittel für die zusätzliche Rente unter den vielen verschiedenen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge aufteilt.

Wichtig bei der Suche nach dem optimalen Beitrag ist die Beachtung der maximal geförderten Summe und die maximale Höhe einer eventuell integrierten Berufsunfähigkeitsabsicherung, um seine Vorteile möglichst optimal auszunutzen. Mit dem hier verfügbaren Formular kannst Du aber einen Vorgeschmack erhalten, wie hoch die steuerlichen Vergünstigungen und auch die Leistungen im Alter mit der Basisrente werden können und welche Anbieter dabei am günstigsten und am ertragreichsten sind.

Zusammenfassung

Eine attraktive Altersvorsorge aufbauen und dabei auch noch die Steuerlast des beruflichen Alltags senken sind genau die richtigen Beschreibungen, die das Wichtigste in Bezug auf die Basisrente zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig kann eine staatlich geförderte Berufsunfähigkeit kombiniert werden, sodass man sich sowohl eine Absicherung des Einkommens während des Berufslebens als auch eine zusätzliche Rente für die Zeit danch aufbaut.

Mithilfe eines Vergleichrechners ist es zudem möglich, sich den für einen individuell am besten passenden und attraktivsten Anbieter herauszusuchen, der einen sowohl von den Leistungen als auch von den dafür aufzuwendenden Beiträgen überzeugt.

Häufig gestellte Fragen zur Basisrente

Welche steuerliche Staffelung gilt bei der Basisrente für Lehrer? 2017-01-30T08:37:10+00:00

Die Basisrente oder auch Rüruprente ist geprägt von einer enormen Steuerförderung und wird daher sehr oft als die optimale Altersvorsorge für Besserverdiener und auch Selbstständige bezeichnet. Gleichzeitig wird aber auch die später aus der Basisrente erzielte Leistung in Form der monatlichen Rente voll versteuert. Sowohl für die Steuerersparnis in der Beitragsphase als auch für die Versteuerung im Alter gelten verschiedene Staffelungen, die beachtet werden müssen, um wirklich zu erkennen, wie hoch sich die Steuervor- und nachteile auswirken.

Die Beiträge zur Basisrente können bis zu einer Höhe von 20.000 Euro oder bei Ehepartnern bis zu 40.000 Euro in der Steuererklärung als Sonderausgaben angegeben werden. In diesen 20.000 Euro/40.000 Euro sind auch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu diversen Versorgungswerken inbegriffen, sodass der verbleibende Betrag durch die Basisrente zur Steuersenkung genutzt werden kann.

Die letztendlich in der Steuererklärung angegebene Summe wird dann allerdings nicht komplett steuersenkend eingesetzt, zumindest noch nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Denn hier greift die erste der Staffelungen, für die die Basisrente bekannt ist. So begann es im Jahr 2005 mit 60 Prozent, die von den angegebenen Beiträgen steuerlich angesetzt werden durften. Diese Zahl wird jährlich um 2 Prozentpunkte gesteigert, sodass dann im Jahre 2025 sämtliche Beiträge im Rahmen der 20.000 Euro/40.000 Euro steuerlich geltend gemacht werden können.

Die Rentenleistung aus der Basisrente, die frühestens ab der Vollendung des 62. Lebensjahres bezogen wird, ist mit seinem dann gültigen persönlichen Steuersatz zu versteuern. Auch hier greift diese Regelung nicht von Beginn an mit 100 Prozent. Maßgebend für die Höhe der Besteuerung ist das Jahr, in dem das erste Mal die Rente aus der Rüruprente bezogen wird.

So hätte der im Jahr 2005 in Rente gehende Versicherungsnehmer lediglich 50 Prozent seiner Rente versteuern müssen. Bis zum Jahr 2020 ist eine Steigerung von jährlich 2 Prozent vorgesehen, was für den dann erstmals die Rente Beziehenden bedeutet, dass 80 Prozent versteuert werden müssen. Anschließend erfolgt eine jährliche Erhöhung um 1 Prozent. Erst wer im Jahr 2040 das erste Mal die Rentenleistung der Basisrente in Anspruch nimmt, wird 100 Prozent der Leistungen versteuern müssen.

Müssen Renten der zusätzlichen Altersvorsorge besteuert werden? 2017-12-04T17:03:23+00:00

Alle Rentenzahlungen gelten als Einkünfte und unterliegen somit auch steuerlichen Regelungen. Die Frage nach der Besteuerung der Altersvorsorge ist also eindeutig mit ja zu beantworten. Dabei gibt es aber große Unterschiede, wenn man die Leistungen der verschiedenen Varianten der privaten Altersvorsorge gegenüberstellt. Besonders groß sind die Unterschiede dabei zwischen den staatlich geförderten Verträgen wie der Basisrente oder der Riesterrente und den privaten Verträgen wie Renten- oder Lebensversicherungen.

Bei den geförderten Varianten findet die sogenannte nachgelagerte Besteuerung statt. Das bedeutet, dass diese Verträge zwar während der Beitragsphase sehr große steuerliche Vorteile beinhalten, im Rentenbezug dagegen aber nachträglich von der Steuer heimgesucht werden. Die Leistungen aus der Riesterrente sind dabei zu 100 Prozent mit dem im Alter geltenden persönlichen Steuersatz zu versteuern. In der Basisrente gibt es eine Staffelung, bei der es abhängig vom Alter bei der ersten Rentenzahlung ist, wie viel Prozent von der Rentenleistung versteuert werden muss.

Im Jahre 2005 hätte der erstmalige Rentenbezug eine Versteuerung von 50 Prozent der Rente zur Folge gehabt. Diese Prozentzahl wird bis zum Jahr 2025 um zwei Punkte erhöht und danach um jeweils einen Prozentpunkt, bis bei einem Rentenbeginn im Jahr 2040 dann die komplette Rente besteuert werden muss. Der zu Rentenbeginn festgelegte Zinssatz bleibt die gesamte Rentenzahlung über gleich, sodass wirklich nur das Jahr des erstmaligen Leistungsbezug entscheidend ist für die steuerliche Belastung.

Auch bei privaten Rentenversicherungen zählen die Renten als Einkünfte und unterliegen der Besteuerung. Wenn der Vertrag aber mindestens 12 Jahre läuft und die Auszahlung nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres stattfindet, müssen lediglich 50 Prozent der Erträge versteuert werden, was einen deutlichen Vorteil gegenüber den geförderten Varianten darstellt, die ihre Vorzüge dagegen in der Beitragsphase haben.

Braucht ein Lehrer die Berufsunfähigkeitsrente für die Altersvorsorge? 2017-12-04T17:03:47+00:00

Das Thema Berufsunfähigkeit beziehungsweise bei Dir als Lehrer die Dienstunfähigkeit gehört im Grunde genommen in den Bereich der Versicherungen und ist dennoch stark verankert mit der erfolgreichen privaten Altersvorsorge für ein finanziell sorgenfreies Leben im Alter. Diese private Altersvorsorge ist nämlich abhängig vom Einkommen und wird extrem in Frage gestellt, wenn Du den Beruf nicht mehr ausüben kannst, aus dem Du das Einkommen für den Lebensunterhalt und die Bestreitung der Altersvorsorge beziehst.

Da in der Regel keine oder nur unzureichende gesetzliche Hilfestellungen greifen und das dann noch verbleibende Geld oder die Leistungen aus privaten Absicherungen sowohl für das tägliche Leben als auch für den Weg ins sorgenfreie Alter dienen müssen, ist der Abschluss einer umfassenden Berufsunfähigkeit unweigerlich ein Muss, um die anvisierte zusätzliche Rente im Alter gewährleisten zu können. Hierfür stehen Dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kannst Du die bewährte Berufsunfähigkeitsrente abschließen, die Dir ein Ersatzeinkommen beschert, mit dem die laufenden Kosten weiter getragen werden können.

Um Dich mit dieser Rente, die in der Regel geringer ist als das vorherige Einkommen, auf die Bestreitung des gegenwärtigen Lebensunterhaltes konzentrieren zu können, ohne davon auch noch die laufenden Beiträge für die Altersvorsorge entrichten zu müssen, gibt es eine weitere interessante Form der Absicherung gegen die Berufs- beziehungsweise Dienstunfähigkeit. So kann im Rahmen einer Rentenversicherung der sogenannte Berufsunfähigkeitszusatz, oft als BUZ bezeichnet, eingeschlossen werden.

Dieser sorgt dafür, dass das Versicherungsunternehmen im Falle der Dienstunfähigkeit die Beitragszahlungen zu dieser Rentenversicherung übernimmt und der Aufbau der zukünftigen zusätzlichen Altersvorsorge gesichert ist. Gleichzeitig kann man in einer solchen Rentenversicherung natürlich auch die Berufsunfähigkeitsrente abschließen, was vor allem im Rahmen der Basisrente den schönen Nebeneffekt hat, dass Du auch mit diesen Beiträgen dann auch von den bekannten steuerlichen Vorteilen der Basisrente profitieren kannst.