Unfallversicherung für Lehrer 2017-09-29T10:05:04+00:00

Unfallversicherung für Lehrer

Es gibt viele Versicherungen, bei denen man das ein oder andere Mal überlegt, ob man diesen Schutz denn unbedingt benötigt oder nicht. Oft denkt man dann darüber nach, dass man ja vorsichtig ist und schon nichts passieren wird. In manchen Fällen bewahrt einen die Vorsicht und ein allgemein achtsames Verhalten vielleicht wirklich vor Ungemach, aber im Falle eines Unfalls ist man mehr oder weniger machtlos. Das zeigt schon die Definition eines Unfalls, bei dem es sich um

  • ein plötzlich
  • von außen
  • und unfreiwillig
  • auf den Körper einwirkendes

Ereignis handelt, sodass es in keiner Weise vorhersehbar und abzuwenden ist. Die Unfallgefahr betrifft also wirklich jeden, weshalb sich auch Lehrer unbedingt um einen umfassenden Schutz in Form der Unfallversicherung für Lehrer bemühen sollten.

Mögliche Folgen eines Unfalls

Um die große Bedeutung der Unfallversicherung hervorzuheben, lohnt sich ein Blick auf die möglichen Folgen eines Unfalls, die auch für Lehrer neben den gesundheitlichen Problemen zu sehr großen finanziellen Schwierigkeiten führen können. Kleine Verletzungen sind das eine und führen vielleicht zu dem ein oder anderen Tag Ausfall bei der Arbeit, was aufgrund der Lohnfortzahlung aber kein Problem darstellen sollte. Auffallend negativer werden die Auswirkungen, wenn es sich um schwere Verletzungen handelt, die ein Unfall mit sich bringt. Schon langwierige Krankenhausaufenthalte können aufgrund der zu leistenden Zuzahlung zu Kosten kommen, die man so für seinen Alltag nicht eingeplant hat. Nicht selten geht es dann anschließend weiter mit eine Reha oder zumindest notwendiger Krankengymnastik, wodurch auch immer zusätzliche Kosten und auch ein hoher Zeitaufwand besteht.

Fällt man dann aufgrund der Länge der Arbeitsunfähigkeit auch noch aus der Lohnfortzahlung, drohen die nächsten Verluste, weil das dann gezahlte Geld der Krankenversicherung deutlich geringer ist als das eigentliche Einkommen, ganz zu schweigen von dem Fall, dass man nie wieder arbeiten kann und das Krankengeld auch zeitlich begrenzt ist. Oft hat ein Unfall auch zur Folge, dass bestimmte Medikamente und Hilfsmittel bezahlt werden müssen oder zumindest eine gewisse anteilige Übernahme der Kosten entsteht. Im Falle einer so schweren Verletzung, die einen beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen macht, stehen Umbauten zuhause oder der Umzug in eine barrierefreie Wohnung an. Die Liste der möglichen finanziellen Folgen könnte beliebig fortgesetzt werden und macht sehr deutlich, wie wichtig eine optimale finanzielle Absicherung eines Unfalls ist, um zusätzliche Kosten zu tragen und auch den normalen Lebensunterhalt weiter bezahlen zu können.

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Gesetzliche oder private Unfallversicherung für Lehrer

„Ich bin als Lehrer doch gesetzlich abgesichert, wenn mir etwas Derartiges passiert“ – Eine Aussage, die man sehr oft hört und an der auch viel Wahrheit zu finden ist. So sind alle an einer staatlichen Schule beschäftigen Lehrer nach dem Sozialgesetzbuch (SGB VII) gesetzlich unfallversichert, wo die Zuständigkeit dann bei den jeweiligen Unfallkassen der Bundesländer liegt. Lehrer an privaten Schulen sind automatisch über die Berufsgenossenschaft (VBG) versichert. Dieser Schutz greift aber für Lehrer nur bei der Arbeit sowie auf dem Weg dorthin oder auf dem Rückweg von der Schule nach Hause. Zudem ist ein Lehrer auch auf Klassenfahrten, Schulausflügen, Wandertagen oder bei ähnlichen Aktivitäten versichert, soweit er sich dort „schulisch“ betätigt. Alle privaten Freizeitbeschäftigungen und Tätigkeiten außerhalb der Schulzeit werden von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht abgesichert. Da aber bekanntlich die meisten Unfälle in der Freizeit passieren, ist der Schutz durch eine private Unfallversicherung auch für Lehrer sehr wichtig.

Die Leistungen der privaten Unfallversicherung für Lehrer

Grundsätzlich sieht das System der privaten Unfallversicherung im Leistungsfall die Zahlung eines Einmalbetrags vor, wenn ein Unfall dazu geführt hat, dass eine dauerhafte körperliche oder psychische Beeinträchtigung entsteht. Die Höhe dieser Einmalzahlung ist dann abhängig von der Schwere der Beeinträchtigung und der gewählten Versicherungssumme beziehungsweise der vereinbarten Invaliditätssumme, wie sie bei dieser Art der Versicherung genannt wird. Die Schwere der Beeinträchtigung wird durch den so genannten Invaliditätsgrad bestimmt. Bei einer Vollinvalidität wird die komplette vereinbarte Invaliditätssumme ausgezahlt, bei geringerer Schwere nur eine entsprechend anteilige Summe. Die Entscheidung über die Höhe des Invaliditätsgrads als Maßeinheit für die Schwere der Beeinträchtigung teilen sich der behandelnde Arzt mit seiner Diagnose und die Gliedertaxe des Versicherers.

Die Gliedertaxe ist ein fester Bestandteil in den Bedingungen des Versicherers. Sie gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent der vereinbarten Invaliditätssumme man im Falle eines Unfalls erhält, wenn nur einzelne Körperteile betroffen sind, also verloren wurden oder funktionsunfähig geworden sind. So erhält jeder Körperteil eine spezielle Prozentzahl, die dann dir Grundlage bei der Berechnung der Versicherungsleistung spielt. Das Auge wird dabei zum Beispiel mit 50 % beziffert, das Ohr erhält 30 % und beim Arm wird unterschieden zwischen dem Arm im Schultergelenk (70 %) und dem Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks (60 %). Auch Beeinträchtigungen wie der Verlust des Geschmackssinns (5 %) oder des Geruchssinns (10 %) sind Bestandteil dieser Gliedertaxe. Die angegebenen Prozentwerte können von Versicherer zu Versicherer abweichen, sodass auch hier ein Vergleich der verschiedenen Tarife angebracht ist.

Neben dieser einmaligen Versicherungsleistung, können je nach Anbieter und Tarif sowie gegen zusätzliche Beiträge auch zusätzliche Leistungen vereinbart werden. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Ein Krankenhaustagegeld für die Zusatzkosten beim stationären Aufenthalt
  • Eine lebenslange Unfallrente zur regelmäßigen finanziellen Entlastung
  • Sofortzahlungen bei Schwerverletzungen
  • Leistungen für kosmetische Operationen
  • Übernahme von Bergungs- und Transportkosten
  • Todesfallleistung für Hinterbliebene

 

Zusammenfassung: Unfallversicherung für Lehrer

Die Zahl der Anbieter für eine Unfallversicherung für Lehrer ist sehr groß und die Menge an unterschiedlichen Tarifen zusätzlich so vielseitig, dass man kaum den Überblick behält über all die Möglichkeiten, die für den Abschluss des individuell am besten passenden Tarifs bestehen. Ein professioneller Vergleich der unterschiedlichen Tarife für den persönlichen Bedarf ist daher sehr wichtig und kann durch das Ausfüllen des Formulars gestartet werden. Hierbei werden dann sowohl die Preise als auch die jeweiligen Leistungen betrachtet. Denn gerade bei solch wichtigen Absicherungen sollte man die Attraktivität eines Vertrages niemals nur von der Höhe des Beitrags abhängig machen. So können die schon angesprochenen Unterschiede in den Gliedertaxen oder auch Begrenzungen für einen weltweiten Versicherungsschutz wichtige Entscheidungskriterien bilden und auch bezüglich bestimmter Ausschlüsse beziehungsweise Einschlussmöglichkeiten von Risikofaktoren wie zum Beispiel Extremsportarten kann eine solche Gegenüberstellung der Bedingungen ein wichtiger Faktor für die optimale Unfallversicherung für Lehrer sein.