Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare 2017-12-04T16:49:41+00:00

Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare

Seine berufliche Tätigkeit auch schon in der Ausbildung zu lieben ist die eine Sache, dafür Geld zu erhalten die andere und gleichzeitig unverzichtbare Eigenschaft des Berufes, um sein Leben finanzieren zu können. Daher ist es sehr wichtig, das Einkommen insofern abzusichern, dass auch dann genügend finanzielle Mittel für die laufenden Kosten des Alltags zur Verfügung stehen, wenn die Gesundheit es nicht mehr zulässt, seinen Beruf auszuüben. Auch mit einer gut gewählten Krankenversicherung für Referendare ist es nicht ausgeschlossen, dass die Gesundheit irgendwann nachlässt und diverse Erkrankungen oder Verletzungen ein Weiterarbeiten unmöglich machen. Statistisch gesehen wird jeder vierte Arbeitnehmer in seinem Leben berufsunfähig, was die Tragweite dieses Risikos verdeutlicht. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder für den Beamten einer Dienstunfähigkeitsversicherung ist daher zwingend erforderlich, um jederzeit seinen Lebensunterhalt bestreiten und seinen Lebensstandard halten zu können.

Der Bedarf der Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare

Als Referendar und somit als Beamter auf Widerruf wird auch bereits ein Beruf ausgeübt, auch wenn diese Vorbereitungszeit erst den Beginn der beruflichen Laufbahn darstellt. Da der Bedarf einer finanziellen Absicherung schon hier gegeben und zudem der Beitrag auch abhängig von Alter bei Vertragsbeginn und dem derzeitigen Gesundheitszustand ist, sollte bereits zu diesem Zeitpunkt die entsprechende Absicherung in Angriff genommen werden.

Die Dienstunfähigkeit ist eine erweiterte beziehungsweise verschärfte Form der Berufsunfähigkeit, die Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes ereilen kann. Von der Berufsunfähigkeit spricht man, wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen seinem Beruf für längere Zeit nicht nachgehen und somit auch kein Einkommen erzielen kann. Eine Versicherungsleistung erfolgt, sobald ein Arzt diagnostiziert, dass die versicherte Person voraussichtlich sechs Monate nicht in der Lage sein wird, seiner Tätigkeit nachzukommen. In dem Fall erhält der Versicherungsnehmer eine vertraglich festgelegte monatliche Rente, die er zum bestreiten seines Lebensunterhalts einsetzen kann, da das fehlende Einkommen ansonsten eine schmerzhafte Lücke hinterlässt.

Als Beamter – diese Regelungen gelten auch schon für den Referendar als Beamter auf Widerruf – kann das Dienstverhältnis aber auch schon beendet und die Zahlung des Einkommens beendet werden, ohne dass ein Arzt schon die Berufsunfähigkeit festgestellt hat. Dafür muss lediglich der Dienstherr entscheiden, dass der Beamte nicht mehr dienstfähig ist. Für die herkömmliche Berufsunfähigkeitsversicherung reicht das nicht aus, um eine Berufsunfähigkeitsrente zu zahlen, die ja erst bei ärztlicher Diagnose fällig wird. Somit benötigen der Beamte und auch der Referendar die Dienstunfähigkeitsversicherung. Hier ist laut der Bedingungen festgelegt, das schon dann eine monatliche Rente als Ersatzeinkommen gezahlt wird, wenn der Dienstherr die Entscheidung über eine Dienstunfähigkeit gefällt und er entsprechende Dienstvertrag beendet wird.

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Optimale Versicherungsbedingungen im Referendariat

Da diese Entscheidung des Dienstherrn durchaus auch schon in der Zeit des Referendariats gefällt werden kann, ist eine möglichst frühe Absicherung erforderlich. Da aber das Einkommen eines Referendars noch keine großen Sprünge zulässt, gibt es bestimmte Tarife, die auf die Situation dieser Berufsgruppe ausgerichtet sind. Diese Starter- oder Einsteigertarife werden bestimmt für geringe Leistungen, die nach und nach bei steigenden finanziellen Möglichkeiten und einem ebenfalls steigenden Bedarf an neue berufliche Situationen angepasst werden können. Die anfangs geringeren Leistungen führen auch zu einem geringeren Beitrag, der dann optimal zu den noch nicht so weitreichenden finanziellen Mitteln des Referendars passt.

Sollte nach dem Referendariat der Berufsweg doch anders laufen als geplant und keine Stelle als Lehrer in Angriff genommen werden können, kann ein solcher Versicherungsschutz dann problemlos und ohne finanzielle Einbußen in eine herkömmliche und auf die neue Tätigkeit ausgerichtete Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden.

Zusammenfassung

Die eigene Arbeitskraft ist mit das Wichtigste, was ein Mensch hat, um seinen Lebensunterhalt selbstständig und zufriedenstellend finanzieren zu können. Immer häufiger kommt es aber dazu, dass die gesundheitliche Situation dazu führt, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können.

Da dann das Einkommen verloren geht und je nach gesundheitlichem Zustand auch andere Tätigkeiten sehr schwerfallen können, ist es wichtig, sein Einkommen so abzusichern, dass die Kosten des täglichen Lebens wie Essen, Trinken und Dach über dem Kopf weiter bezahlt werden können. Da für Beamte noch verschärfte Regeln gelten, was die Dienstfähigkeit betrifft, sollte man auch schon als Beamter auf Widerruf während der Vorbereitungszeit einen Grundstein für eine Absicherung des gesamten Berufslebens sorgen.

Die Tatsache, dass die Beiträge auch günstiger sind, je früher man seinen Versicherungsschutz in Angriff nimmt, verstärkt den Bedarf, sich möglichst früh mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

FAQ: Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare

Gibt es spezielle Versicherungen für Referendare? 2017-12-04T16:46:38+00:00

Für Referendare gelten dieselben Regelungen wie für Lehrer, was den notwendigen Versicherungsschutz angeht. So ist die Dienstunfähigkeitsversicherung schon während des Referendariats notwendig, weil der Dienstherr auch in dieser Zeit schon entscheiden kann, dass Du aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr dienstfähig bist.

Ebenso besteht für Dich als Referendar das Risiko, dass Du für Schäden, die Dir innerhalb Deiner Dienstzeit passieren, mit Deinem persönlichen Vermögen haftbar gemacht werden kannst.

Als Absicherung gibt es die Diensthaftpflichtversicherung als spezielle Form der Haftpflichtversicherung. Zudem ist es wichtig, neben den privaten Schlüsseln auch den Verlust des Schulschlüssels über eine solche Haftpflichtversicherung abzudecken, weil die Kosten ansonsten Dir in Rechnung gestellt werden könnten und eine hohe finanzielle Belastung darstellen.

Nicht zuletzt gibt es aufgrund der vom Dienstherrn zu zahlenden Beihilfe besondere Verträge im Rahmen der Krankenversicherung, mit denen Du Dich auch schon während des Referendariats befassen solltest.

Welche Versicherungen für Dich als Referendar bzw. im Referendariat wirklich wichtig sind, erfährst Du in unserem Artikel Wichtige Versicherungen für Lehrer und Referendar.

Brauchen Referendare eine Dienstunfähigkeitsversicherung? 2017-01-30T08:58:26+00:00

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist unverzichtbar, wenn Du Dein Einkommen dauerhaft sichern möchtest, damit das Bestreiten deines Lebensunterhaltes auch bei längeren gesundheitlichen Problemen niemals gefährdet ist.

Mit der Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare schließt Du nämlich eine erweiterte Form der Berufsunfähigkeitsabsicherung ab, mit der Du Dir im Falle einer Dienst- und Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente sicherst, die als Ersatzeinkommen bereitsteht, um trotz Wegfall des Gehaltes die laufenden Kosten tragen zu können.

Die Dienstunfähigkeitsversicherung hat im Gegensatz zur reinen Berufsunfähigkeitsversicherung den Vorteil, dass die Versicherung schon dann leistet, wenn alleine der Dienstherr der Meinung ist, dass Du nicht mehr dienstfähig bist, ohne dass ein Arzt eine Berufsunfähigkeit in herkömmlichen Sinne feststellt.

Da gerade im öffentlichen Dienst ein solcher Akt und damit das vorzeitige Ende des Berufslebens keine Seltenheit ist, spielt die Dienstunfähigkeitsversicherung eine große Rolle für einen Lehrer und sollte für eine möglichst frühe und auch günstige Absicherung schon als Referendar abgeschlossen werden.