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Private Renten- oder Lebensversicherung für Referendare

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Bereits im Referendariat an später denken

Bereits als Referendar ist es schon sehr wichtig, sich mit dem Thema der privaten Altersvorsorge zu befassen. Denn einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Vorsorge ist die Zeit. Je früher Du mit dem Sparen für die zusätzliche Rente anfängst, desto länger wirkt der Zinseszinseffekt, was schon mit geringen Beiträgen zu attraktiven Leistungen im Ruhestand führen kann. Mit den privaten Renten- oder Lebensversicherungen kann eine solche private Altersvorsorge sehr flexibel und schon zu geringen Beiträgen abgeschlossen werden, um schon einen großen Schritt in Richtung der finanziellen Unabhängigkeit im Alter zu machen.

So funktioniert die private Rentenversicherung für Referendare

Das System der Rentenversicherung ist schnell erklärt. Der Sparer entrichtet regelmäßige, meist monatliche Beiträge. Diese werden vom Versicherungsanbieter in verschiedene und schon im Versicherungsvertrag steuerbare Anlageformen investiert, sodass ein attraktives Vertragsguthaben bis zum Ende der Laufzeit aufgebaut wird, aus dem dann die monatliche Rente berechnet und entnommen wird. Je nach vertraglicher Verabredung kann bei den privaten Rentenversicherungen anstatt der lebenslangen Rente zum Ende der Beitragsphase auch eine komplette Auszahlung des Guthabens beantragt werden.

Todesfallschutz für die Familie

Die private Lebensversicherung enthält im Gegensatz zur privaten Rentenversicherungen einen integrierten Todesfallschutz. Dieser kann der Absicherung der Familie dienen für den Fall dass der Versicherungsnehmer versterben sollte. Ein wichtiger Einschluss bei Familien, in denen die versicherte Person der Allein- oder zumindest Hauptverdiener ist. Die Todesfallsumme kann aber auch jedem anderen zustehen, den der Versicherungsnehmer in seinem Vertrag als Begünstigter angegeben hat. Ein solcher Todesfallschutz kann mittlerweile auch bei den meisten der privaten Rentenversicherungen eingeschlossen werden, sodass es im Grunde genommen keinen großen Unterschied mehr zwischen Lebens- und Rentenversicherungen gibt.

Steuerliche Betrachtung im Ruhestand

Steuerlich passiert in der Phase der Beitragszahlung bei den privaten Renten- und Lebensversicherungen nichts. Das sieht in der Besteuerung der Rentenleistung allerdings anders aus. Denn während Renten aus der Riester- oder Basisrente zu 100 Prozent (beziehungsweise bei der Basisrente erst ab einem bestimmten Zeitpunkt) versteuert werden müssen, kann es bei den privaten Verträgen zu dem Vorteil kommen, dass lediglich 50 Prozent der Erträge versteuert werden müssen. Dafür ist es allerdings notwendig, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und die Auszahlung nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres erfolgt. Alles in allem Vorraussetzungen, die jede wirklich als Altersvorsorge gedachte Rentenversicherungen ohne Weiteres erfüllen sollte.

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Auch ohne staatliche Förderungen voller Vorteile für Referendare

Der erste Gedanke beim Blick auf die privaten Rentenversicherungen oder Lebensversicherungen ist meistens der, dass es doch keinen Sinn macht, sein Geld hier zu investieren, wenn es doch parallel die staatlich geförderten Varianten gibt. Auf der einen Seite ein zutreffender Gedanke. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass die staatlichen Förderungen teilweise an maximale Beiträge gekoppelt sind und zudem gewisse Einschränkungen beinhalten, die es bei den privaten Verträgen nicht gibt. So sind private Rentenversicherungen sowohl veräußerbar, können beliehen werden und auch einer Übertragung an Dritte steht nichts im Wege.

Ebenso kann die Rente beziehungsweise der Rentenbeginn frei gewählt werden, während die staatlich geförderten Varianten das vollendete 62. Lebensjahr als frühesten Zeitpunkt vorgeben, wenn man die Zulagen und Steuervorteile nicht zurückzahlen möchte. Wartest Du dennoch mit den privaten Verträgen zur Altersvorsorge bis zu diesem Zeitpunkt und kannst auf eine mindestens zwölf Jahre lange Laufzeit zurückblicken, profitierst Du bei der privaten Rentenversicherung auch davon, dass die Erträge nur zu 50 Prozent versteuert werden müssen.

Vorzeitiges Ende – Kündigung oder beitragsfrei?

Auch wenn eine solche private Renten- oder Lebensversicherung für den Ruhestand gedacht sein sollte, kommt es immer wieder dazu, dass aus welchen Gründen auch immer überlegt wird, den Vertrag vorzeitig zu beenden. Dabei sind verschiedene Varianten möglich, die Du im Hinterkopf behalten solltest, um kein Geld zu verschenken oder sich möglichst viele Leistungen und Möglichkeiten offen zu halten.

Der erste Gedanke ist immer die Kündigung, mit der der gesamte Vertrag beendet wird. Die Beitragszahlung endet und ein eventueller Rückkaufswert wird ausgezahlt. Der Rückkaufswert ist der Wert des Vertrages zum Zeitpunkt der Kündigung. Zu beachten ist dabei, dass sämtliche Gebühren und Kosten eines Vertrags zu Beginn der Laufzeit auf die ersten Jahre verteilt berechnet werden, sodass in dieser Phase kaum ein Guthaben aufgebaut wird. Der Rückkaufswert dürfte daher in den ersten Jahren eher noch im negativen Bereich liegen, als dass es sich lohnt, den Vertrag für den Erhalt des Guthabens zu kündigen.

Die Alternative ist die Beitragsfreistellung, eine Variante, in der keine Beiträge mehr gezahlt werden, der Vertrag aber zu den sonstigen Konditionen weiterläuft. Ein Versicherungsschutz bleibt erhalten und das bestehende Guthaben wird weiter verzinst. Es werden aufgrund der ausbleibenden Beiträge nicht die Werte erreicht, die beim Vertragsabschluss prognostiziert wurden. Es werden aber auch keine Verluste gemacht wegen frühzeitiger Kündigung und nicht ausreichendem Rückkaufswert. Zudem besteht jederzeit die Möglichkeit, die Beitragszahlung wieder aufzunehmen.

Fazit

Die private Altersvorsorge sollte so früh wie möglich gestartet werden, um dank langer Laufzeit und Zinseszinsen auch schon mit geringen Anfangsbeiträgen eine attraktive Ablaufleistung und eine hohe zusätzliche Rente zu erreichen.

Da oft der berufliche Weg eines Referendars schon geplant und vorgezeichnet aber keineswegs sicher ist, bieten die privaten Renten- und Lebensversicherungen eine optmale Vorsorge, was vor allem durch flexible Vertragsgestaltungen erreicht wird sowie durch das Fehlen der bei den staatlich geförderten Varianten festgelegten Voraussetzungen.

Die umfassenden Informationen auf dieser Seite sowie das Formular zum Tarifvergleich bieten eine große Unterstützung dabei, schon als Referendar mit den optimalen Verträgen in die sichere Zukunft zu schauen.

Häufig gestellte Fragen

Welche private Altersvorsorge sollte ein Referendar für sich nutzen?
Welche private Altersvorsorge sollte ein Referendar für sich nutzen?

Als Referendar kannst Du sämtliche Varianten der privaten Altersvorsorge und auch absolut die gleichen Förderungen nutzen wie ein Lehrer. Auf der Suche nach der richtigen oder geeigneten Altersvorsorge kann pauschal keine Antwort getroffen werden, weil zum einen die Wünsche und Bedürfnisse sowie die Anforderungen eines jeden sehr unterschiedlich sind. Zum anderen bietet jede Form der Altersvorsorge ihre ganz eigenen Vorteile, sodass die beste Antwort wäre, dass es nicht die beste Variante gibt, sondern eine Kombination aller Möglichkeiten und Vorzüge die optimale Lösung ist. Da aber gerade bei Referendaren die finanziellen Mittel noch in gewisser Weise eingeschränkt sind, da das richtige Einkommen erst nach der Vorbereitungszeit ansteht, ist es schwierig, sämtliche Formen der Altersvorsorge zu bedienen. Daher ist es wichtig, sich die einzelnen Vorteile anzuschauen, um zu entscheiden, mit welchen Varianten der Weg in die gesicherte Zukunft gestartet wird.

Beim geringen Einkommen als Referendar sind Steuervorteile in der Beitragsphase, zumindest zu Beginn eventuell noch nict von so großer Bedeutung, sodass die Basisrente ein wenig nach hinten geschoben werden kann. Die Riesterrente dagegen eignet sich durch ihre Regelung bezüglich der Zulagenberechnung optimal scon für den Referendar. Da die maximale Zulage geknüpft ist an einen eigenen Beitrag, der einen prozentualen Anteil des Vorjahreseinkommens erreichen muss, sind aufgrund des geringen Einkommens nur kleine Beiträge notwendig, um die volle Förderung für sich nutzen zu können. Gleichzeitig bietet ein früher Start in die Altersvorsorge natürlich auch eine lange Laufzeit und somit die Möglichkeit, ein großes Vertragsguthaben für eine attraktive zusätzliche Rente aufzubauen. Das gilt selbstverständlich auch für die nicht geförderten Rentenversicherungen, welche zudem einen Steuervorteil im Alter bieten.

Die eigene Immobilie als Altersvorsorge sollte immer im Auge behalten werden, als Referendar aber eventuell noch vorsichtig betrachtet werden, weil in der Vorbereitungszeit der Weg noch nicht zu 100 Prozent vorgezeichnet ist, vor allem nicht, was den Standort angeht, an dem ein eventuell folgender Job als Lehrer erfolgt und wo die eigene Immobilie ihren Platz finden sollte. Ein Wohnriester in Form einer Rentenversicherung oder eines Bausparvertrags können aber schon ein Vermögen aufbauen und staatliche Förderungen in Anspruch nehmen, die dann später als Teil der Immobilienfinanzierung eine große Rolle spielen können. Viele Informationen und ein Vergleichsrechner können Dir an dieser Stelle helfen, um einen Eindruck über Deine Möglichkeiten zu bekommen und somit die Wahl des richtigen oder der richtigen Verträge erleichtern.

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