Krankenversicherung für Referendare 2017-12-04T16:48:12+00:00

Krankenversicherung für Referendare

Das Referendariat, das auch als Vorbereitungszeit benannt wird, findet als Berufseinstieg direkt im Anschluss an das Studium statt und macht Dich zum Beamten auf Widerruf. Aufgrund des Gesetzes, mit dem seit 2009 für jeden die Pflicht zum Abschluss einer Krankenversicherung beschlossen wurde, muss sich auch der Referendar krankenversichern. Auch in dieser Position stehen Dir die beiden Varianten der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung zur Verfügung. Bevor Du Dich damit beschäftigst, welche Möglichkeit für Dich die optimale ist, muss zunächst geklärt werden, ob überhaupt das Recht zur freien Wahl besteht und diese überhaupt Sinn macht.

Die verschiedenen Szenarien der Versicherungspflicht für Referendare

Zunächst ist festzustellen, dass der Beginn der Vorbereitungszeit bewirkt, dass Du als Referendar zum Beamten auf Widerruf wirst und somit durch den Beamtenstatus von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreit wirst. Demnach besteht also die freie Wahlmöglichkeit und der Weg in die private Krankenversicherung steht Dir offen, allerdings zunächst einmal sicher nur für die Zeit des Referendariats.

Danach gibt es wieder verschiedene Szenarien, die nach dem Referendariat auftreten können. Der optimale Zustand wäre für Dich die sofortige Einstellung als Beamter, durch den es bei der nicht vorhandenen Versicherungspflicht in der GKV bleibt und die private Krankenversicherung fortgeführt werden kann. Immer häufiger werden Referendare aber auch als Lehrer im Angestelltenverhältnis übernommen, was bei einem anfangs noch nicht so hohen Gehalt wieder dazu führt, dass Du Dich gesetzlich versichern müsstest und erst beim Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze wieder die Wahl hast, in eine private Krankenversicherung zu wechseln.

Neben diesen Möglichkeiten kann es auch immer dazu kommen, dass sich nach der Vorbereitungszeit nicht sofort ein Job als Lehrer findet. Meldest Du Dich in dieser Zeit dann arbeitslos, kommt sofort wieder die Versicherungspflicht für die GKV zum Tragen, sodass die Private Krankenversicherung beendet werden muss. Alternativ kannst Du darauf verzichten, Dich arbeitssuchend zu melden und die PKV aus eigenen Mitteln weiterführen. Dies bedeutet natürlich durch das ausbleibende Arbeitslosengeld und die zusätzlich zu tragenden Versicherungsbeiträge eine große finanzielle Herausforderung. Daher sollte diese Variante am besten nur gewählt werden, wenn schon eine Anstellung in naher Zukunft in Aussicht steht, sodass diese finanzielle Belastung voraussichtlich nur für absehbare Zeit auftreten wird.

Die extra günstige Form der PKV für Referendare

Der Schutz der privaten Krankenversicherung steht Referendaren zu besonderen Konditionen zur Verfügung. Die wählbaren Leistungen sind dieselben wie für Lehrer, die Beiträge allerdings sehr viel geringer. Das liegt daran, dass die privaten Krankenversicherung Tarife für Referendare anbieten, die keinerlei Altersrückstellungen beinhalten. Diese sind normalerweise dafür da, um über die vielen Jahre hinweg dafür zu sorgen, dass die Steigerungen der monatlichen Beiträge im Alter nicht zu unbezahlbaren Belastungen führen. Da Referendare aber eventuell sowieso zunächst nur für einen bestimmten Zeitraum privat versichert sind, wird auf diese Zusatzleistung verzichtet und im Gegenzug ein attraktiver Beitrag angeboten, der zudem optimal zu dem noch geringen Einkommen eines Referendars passt.

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Die extra günstige Form der PKV für Referendare

Der Schutz der privaten Krankenversicherung steht Referendaren zu besonderen Konditionen zur Verfügung. Die wählbaren Leistungen sind dieselben wie für Lehrer, die Beiträge allerdings sehr viel geringer. Das liegt daran, dass die privaten Krankenversicherung Tarife für Referendare anbieten, die keinerlei Altersrückstellungen beinhalten. Diese sind normalerweise dafür da, um über die vielen Jahre hinweg dafür zu sorgen, dass die Steigerungen der monatlichen Beiträge im Alter nicht zu unbezahlbaren Belastungen führen. Da Referendare aber eventuell sowieso zunächst nur für einen bestimmten Zeitraum privat versichert sind, wird auf diese Zusatzleistung verzichtet und im Gegenzug ein attraktiver Beitrag angeboten, der zudem optimal zu dem noch geringen Einkommen eines Referendars passt.

Die Sicherung des optimalen Krankenversicherungsschutzes für Referendare zum Wohle der Gesundheit

Für den Fall, dass eine gesetzliche Krankenversicherung zur Pflicht wird, ein zukünftiger Wechsel in die private Krankenversicherung aber auf jeden Fall eine Option bleiben soll, gilt es schon heute, sich optimale Konditionen für einen späteren Abschluss der PKV zu sichern. Das ist im Rahmen der sogenannten Anwartschaftsversicherung möglich. Das Prinzip dieser Anwartschaftsversicherung ist sehr einfach. Mit dem Abschluss werden die heutigen Angaben zum Gesundheitszustand und eventuellen Vorerkrankungen aufgenommen und so gesehen eingefroren. Ganz gleich wie viele Jahre es dann bis zum Wechsel in die private Krankenversicherung dauert, bilden diese die Grundlagen für die Beitragsberechnung. Somit ist es dann für den Preis und auch für die Annahme des Vertrags egal, ob es in der Zwischenzeit zu Erkrankungen oder sonstigen Verschlechterungen des Gesundheitszustands gekommen ist.

Zusammenfassung

Da jeder eine Krankenversicherung abschließen muss, ist dieses Thema auch für Referendare unverzichtbar. Gerade diese Episode im Berufsleben ist gefüllt mit verschiedenen Aspekten, die bezüglich der Wahl der Versicherung von großer Bedeutung sind.

Dabei ist es besonders wichtig, möglichst alle Chancen zu nutzen, die einen zu einem optimalen Versicherungsschutz führen können. Der optimale Versicherungsschutz ist ohne Zweifel die Absicherung über die PKV. Bei der Freude über die freie Wahlmöglichkeit zu Beginn der Vorbereitungszeit sollte dabei niemals vergessen werden, dass dieser Zustand nur vorübergehend sein kann und Informationen für eventuelle Zwischenlösungen gesammelt werden sollten, um jederzeit die besten Leistungen für seine Gesundheit vor Augen zu haben.

Häufig gestellte Fragen zur Krankenversicherung für Referendare

Sind Referendare automatisch krankenversichert? 2017-12-04T16:48:42+00:00

Eine automatische Krankenversicherung gibt es in dem Sinne nicht, weil sich jeder – ganz gleich ob privat oder gesetzlich – für eine Krankenversicherung entscheiden muss.

Die Frage bei Start in den Vorbereitungsdienst als Beamter auf Widerruf ist in dem Zusammenhang dann, wie der Referendar vorher versichert war und ob er dieses ändern möchte.

Fakt ist, dass mit dem Start in das Referendariat keine Versicherungspflicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. War der Referendar also vorher gesetzlich versichert, hat er die Möglichkeit, dort zu bleiben oder in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Hatte sich der Referendar zu den dazu möglichen Zeitpunkten während des Studiums schon für eine private Krankenversicherung entschieden, besteht auch hier die Möglichkeit, dort zu bleiben oder eine gesetzliche Krankenversicherung für sich wählen.

Bei einem Wechsel in die PKV oder auch dem verbleib in die private Krankenversicherung sollte dann unbedingt darauf geachtet werden, dass Verträge abgeschlossen oder die bestehenden Absicherungen auf die Tarife umgewandelt werden, die die Beihilfezahlungen des Dienstherrn berücksichtigen, die auch schon der Referendar erhält.

Ausführliche Informationen zur Krankenversicherung für Referendare findest Du ebenfalls bei uns auf dem Portal.

Gibt es spezielle Versicherungen für Referendare? 2017-12-04T16:46:38+00:00

Für Referendare gelten dieselben Regelungen wie für Lehrer, was den notwendigen Versicherungsschutz angeht. So ist die Dienstunfähigkeitsversicherung schon während des Referendariats notwendig, weil der Dienstherr auch in dieser Zeit schon entscheiden kann, dass Du aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr dienstfähig bist.

Ebenso besteht für Dich als Referendar das Risiko, dass Du für Schäden, die Dir innerhalb Deiner Dienstzeit passieren, mit Deinem persönlichen Vermögen haftbar gemacht werden kannst.

Als Absicherung gibt es die Diensthaftpflichtversicherung als spezielle Form der Haftpflichtversicherung. Zudem ist es wichtig, neben den privaten Schlüsseln auch den Verlust des Schulschlüssels über eine solche Haftpflichtversicherung abzudecken, weil die Kosten ansonsten Dir in Rechnung gestellt werden könnten und eine hohe finanzielle Belastung darstellen.

Nicht zuletzt gibt es aufgrund der vom Dienstherrn zu zahlenden Beihilfe besondere Verträge im Rahmen der Krankenversicherung, mit denen Du Dich auch schon während des Referendariats befassen solltest.

Welche Versicherungen für Dich als Referendar bzw. im Referendariat wirklich wichtig sind, erfährst Du in unserem Artikel Wichtige Versicherungen für Lehrer und Referendar.

Brauchen Referendare eine Krankenversicherung? 2017-12-04T15:51:45+00:00

Die Krankenversicherung gilt mittlerweile in Deutschland als Pflichtversicherung, sodass jeder eine solche abschließen muss. Vor einem Abschluss muss daher nicht die Frage nach der Notwendigkeit gestellt werden, weil Du keine andere Wahl hast.

Nichts desto trotz ist der Bedarf einer solchen Krankenversicherung sehr hoch, weil die medizinische Versorgung zum Wohle der eigenen Gesundheit sehr wichtig, aber auch immer mit sehr hohen Kosten verbunden ist, die eher größer als geringer werden.

Nur durch eine optimale Absicherung kann jederzeit die notwendige ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, ohne dabei in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Auch als Referendar solltest Du bei der Wahl der richtigen Krankenversicherung immer auch schon den Vorteil der Beihilfezahlungen nutzen und dementsprechende Tarife in Anspruch nehmen.

Ausführliche Informationen zur Krankenversicherung für Referendare erhältst Du ebenfalls auf unserem Portal.