Krankenversicherung für Lehrer 2017-12-04T15:49:23+00:00

Krankenversicherung für Lehrer

Für Lehrer besteht ein sehr hoher Versicherungsbedarf und vor allem die Notwendigkeit einer Krankenversicherung ist nicht von der Hand zu weisen. Neben den normalen gesundheitlichen Risiken stehen Lehrer sehr stark und oft unter Stress und neigen häufig zu gesundheitlichen und insbesondere psychischen Problemen. Gleichzeitig bringt der Beruf des Lehrers auch den regelmäßigen Kontakt zu einer Vielzahl anderer Menschen und vor allem Kindern mit sich, sodass eine immer währende Ansteckungsgefahr ihren Teil zu möglichen Erkrankungen dazu tut.

Selbst ohne die bestehende Krankenversicherungspflicht wäre die Krankenversicherung für Dich als Lehrer daher unverzichtbar. Denn eine jederzeit finanzierbare medizinische Versorgung und Behandlung ist zwingend erforderlich, um schnell wieder auf die Beine zu kommen und seinen Beruf umgehend wieder ausüben zu können, ohne gesundheitliche Schäden davon zu tragen.

Die unterschiedlichen Arten in Form der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung

Das Gesundheitssystem in Deutschland unterscheidet bei der Wahl der Versicherung zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Arten der Krankenversicherung. So gibt es auf der einen Seite die gesetzliche Krankenversicherung, die kurz als GKV bekannt ist. Auf der anderen Seite steht die private Krankenversicherung, deren geläufige Abkürzung PKV häufig verwendet wird. Die gesetzliche Krankenversicherung wird von den unterschiedlichsten Krankenkassen angeboten, umfasst aber zu mehr als 90 % dieselben, gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen. Die Private Krankenversicherung besticht dagegen durch die Möglichkeit, dass Du Deinen vollkommen individuellen Versicherungsumfang zusammenstellen kannst und somit die Absicherung genau auf Deine Bedürfnisse ausrichten kannst.

Die Vor- und Nachteile der GKV und der PKV

Wenn Du die private und die gesetzliche Krankenversicherung miteinander vergleichst, wird Dir auffallen, dass es bei beiden Varianten Vor- und Nachteile gibt, die Du bei der Wahl der optimalen Absicherung beachten solltest.

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet den großen Vorteil für Familien, insbesondere mit Kindern, dass unter bestimmten Voraussetzungen alle Familienangehörigen kostenfrei in der sogenannten Familienversicherung mitversichert werden können. Das führt zu enormen Beitragsvorteilen, die gerade in der Startphase ins Berufsleben, aber auch bei höheren Einkommen von großer Bedeutung sein können. Bei einer Absicherung über die private Krankenversicherung müssen unter Umständen sämtliche Familienmitglieder mit einem eigenen Vertrag über die PKV abgesichert werden, was wiederum eine sehr hohe Belastung darstellen kann.

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung sind trotz der fehlenden Familienversicherung sehr viel weitreichender. So äußert sich der Versicherungsumfang als eine sehr individuelle und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Absicherung. So bekommt jeder den Versicherungsschutz, den er für sich als wichtig empfindet. Ganz im Gegenteil zur gesetzlichen Krankenversicherung, bei der über 90 % der Leistungen bei allen Anbietern der GKV gesetzlich vorgeschrieben und gleich sind. Zudem sind die Leistungen der PKV sehr viel umfassender als die der gesetzlichen Krankenversicherung, die meistens lediglich die gerade so notwendigen Behandlungen umfassen. Die PKV dagegen legt Wert auf einen möglichst optimalen Versicherungsschutz, der dann auch für eine langanhaltende Gesundheit sorgt. Hierbei kannst Du als Versicherungsnehmer aber auch unter verschiedenen Umfängen der Absicherung wählen, sofern er auf bestimmte Leistungen verzichten kann oder aus Kostengründen verzichten will.

Das Thema Kosten im Zusammenhang mit dem Versicherungsumfang bildet einen weiteren Vorteil der privaten Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung berechnet den Beitrag anhand des monatlichen Einkommens. Dabei wird der allgemeine Beitragssatz von 15,5 % vom Verdienst berechnet und als Beitrag festgelegt. Damit sind die Beiträge bei steigenden Einkommen auch teurer und das trotz gleichbleibender Leistungen. Für Beamte gilt zudem die Vorschrift, dass bei der Wahl einer gesetzlichen Krankenversicherung immer der Höchstbeitrag bezahlt werden muss, der sich anhand des Beitragssatzes und der Beitragsbemessungsgrenze für die GKV berechnet. Die private Krankenversicherung bietet dagegen einen Beitrag, der insbesondere auf den Umfang der selbst gewählten Leistungen zurückzuführen ist. Kurz gesagt bezahlt jeder – unabhängig vom Einkommen – nur das, was er auch wirklich an Leistungen in seinem Vertrag hat festschreiben lassen. Auch wenn das Beitragssystem in der gesetzlichen Krankenkasse mehr dem Solidaritätsprinzip entspricht, nach dem besser verdienende Versicherte mit höheren Beiträgen die Leistungen für Geringverdiener mit tragen, ist die PKV neben den besseren Leistungen auch von der leistungsgerechten Beitragsberechnung die optimale Wahl.

Wann braucht ein Lehrer welche der Krankenversicherungen?

Auch wenn die Aufrechnung der Vor- und Nachteile eindeutig für die private Krankenversicherung sprechen, gibt es weitere wichtige Punkte, Bestimmungen und Bedürfnisse, die beachtet werden müssen, bevor Du Dich für oder gegen eine der Varianten der Krankenversicherung entscheidest. So ist das Bestehen einer Familie eindeutig ein Argument für die gesetzliche Krankenversicherung mit der kostenfreien Familienversicherung. Hier ist allerdings auch immer eine umfassende Beratung wichtig, um herauszufinden, ob die besseren Leistungen und geringeren Zuzahlungen bei der privaten Krankenversicherungen die Beiträge der jeweils einzelnen Verträge der Familienmitglieder doch wieder günstiger werden lassen. Ein weiteres Argument beziehungsweise die Pflicht zur gesetzlichen Krankenversicherung besteht für Lehrer, die nicht im Beamten-, sondern im Angestelltenverhältnis stehen. In diesem Fall ist die Mitgliedschaft in der GKV fest vorgeschrieben, bis das Einkommen die festgelegte Jahresarbeitsentgeltgrenze erreicht beziehungsweise übersteigt.

Beamte dagegen sollten sich vornehmlich mit dem Abschluss der privaten Krankenversicherung befassen. Das liegt zum einen daran, dass die PKV von den Leistungen her sehr viel attraktiver ist, Beamte nicht der Versicherungspflicht unterliegen und somit die freie Wahl zwischen GKV und PKV haben. Zum anderen ist für diese Einschätzung die Beihilfe verantwortlich, die dem Beamten vom Dienstherrn als Zuschuss zu den Krankheitskosten gezahlt wird. Hiervon kannst Du als Lehrer nämlich nur dann profitieren, wenn Du die Angebote der privaten Krankenversicherungen nutzt, bei denen Du einen speziellen Tarif abschließt, der nur für den übrig bleibenden Teil der Kosten aufkommt und somit einen sehr viel günstigeren Beitrag zur Folge hat.

Ist ein späterer Wechsel der Krankenversicherung möglich?

Gerade mit Blick auf die Zukunft sollte man sich einen Abschluss einer PKV oder GKV gut überlegen. Bist Du einmal privat versichert, wird eine spätere Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung schwer oder überhaupt nicht mehr möglich. Ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist theoretisch jederzeit möglich, wenn keine Versicherungspflicht in der GKV besteht. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass ein höheres Einstiegsalter zu höheren Beiträgen führt. Zudem sorgen zunehmende Gesundheitsprobleme und Vorerkrankungen zu ebenfalls steigenden Beiträgen oder diversen Ausschlüssen im Versicherungsschutz, sodass ein Wechsel nicht mehr sinnvoll und teilweise auch nicht mehr bezahlbar wird.

Zusammenfassung

Da in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung besteht und zudem der Bedarf einer solchen Absicherung sehr hoch ist, geht kein Weg am Abschluss eines solchen Vertrages vorbei. Aufgrund der beiden verschiedenen Versicherungssysteme in Deutschland ist es dann nur wichtig, durch umfassende Informationen und Vergleiche, für sich persönlich herauszufinden, ob die private oder die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Variante ist. Diese und weitere Seiten unterstützen Dich bei der Suche nach Informationen, die wichtig für Deine richtige und zufriedenstellende Entscheidung sind.

Häufig gestellte Fragen zur Krankenversicherung

Wann muss ich als Lehrer Rechnungen bei meiner Versicherung einreichen? 2017-12-04T15:13:18+00:00

Zunächst einmal muss man Rechnungen überhaupt nicht einreichen. Allerdings erhält man dann keine Rückerstattung der vorab selbst zu zahlenden Rechnungsbeträge. Daher ist das Einreichen der Arztrechnungen sehr wichtig, muss aber nicht sofort erfolgen.

So besteht bei privaten Krankenversicherungen eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Ein solcher langer Zeitraum ist auch gut, weil es oft auch länger dauern kann, bis nach einer Behandlung überhaupt eine Rechnung vom Arzt erstellt und versandt wird.

Zudem ermöglicht es, bei einer so langen Zeit genau zu prüfen, ob man die Rechnungen einreichen möchte. Teilweise bestehen nämlich Tarife, bei denen eine Beitragsrückerstattung gezahlt wird, wenn keine Leistungen angefordert werden.

Bei solchen Verträgen sollte man seine Rechnungen so lange sammeln, bis die gezahlten Rechnungsbeträge die mögliche Rückerstattung übersteigen und somit kein Vorteil mehr besteht, wenn man auf den Rechnungen sitzenbleibt.

Im Gegensatz zu dieser Frist ist zu beachten, dass man lediglich nur ein Jahr Zeit hat, die Rechnungen bei der Beihifestelle einzureichen, um die entsprechende Beihilfe vom Dienstherrn zu erhalten.

Wo kann ich mich als Lehrer über Versicherungen beraten lassen? 2017-01-19T09:59:53+00:00

Der Bedarf an Versicherungen für Lehrer ist sehr groß und genauso vielfältig wie die möglichen Absicherungen sind auch die Wege, sich über einen umfassenden Versicherungsschutz beraten zu lassen.

Dabei gibt es die verschiedensten Einrichtungen, wie zum Beispiel auch die Berater in Versicherungsagenturen oder auch immer häufiger in den Banken. Hierbei ist immer zu bedenken, dass die meisten in den Diensten eines Versicherers stehen und die Auswahlmöglichkeiten sich lediglich auf die Tarife eines einzelnen oder weniger Anbieter beschränken.

Eine weitere Möglichkeit sind unabhängige Finanz- oder Versicherungsmakler, denen ein sehr viel größeres Portfolio an Angeboten zur Verfügung steht oder aber auch Vergleichsportale im Internet, bei denen Du innerhalb kürzester Zeit und von zuhause aus sehr viele Informationen sammeln und Versicherungen vergleichen kannst, um die optimale Absicherung für Dich zu finden.

Zudem bietet Dir diese Seite hier einen umfassenden Service mit zahlreichen Informationen, die Dir helfen können, die wichtigsten und sinnvollsten Schritte zum perfekten Versicherungsschutz für Lehrer zu finden.

Was ist wichtig bei der Auswahl von Versicherungen für Lehrer? 2017-12-04T15:16:40+00:00

Wie immer bei der Wahl einer optimalen Versicherung ist es auch für Lehrer wichtig, auf einen umfassenden und auf den eigenen Beruf perfekt ausgerichteten Versicherungsumfang zu achten.

So ist es bei der Haftpflichtversicherung wichtig, auf den Einschluss einer Diensthaftpflicht sowie des Verlustrisikos von Schulschlüsseln zu bestehen.

Im Zusammenhang mit der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Wahl einer erweiterten Variante in Form der Dienstunfähigkeitsversicherung zu wählen, um jederzeit das Einkommen abzusichern.

Die optimale Absicherung durch eine Krankenversicherung sollte neben einem individuell gewünschten Versicherungsumfang immer mit den Beihilfezahlungen des Dienstherrn abgestimmt sein, um möglichst alle Vorteile auszunutzen. Unter Beachtung dieser wichtigen Aspekte solltest Du gleichzeitig auch immer die unterschiedlichen, passenden Tarife vergleichen, um auch bezüglich des Beitrags eine perfekte Wahl für Dich und ein sorgenfreies Leben zu sichern.

Kann ich eine Versicherung als Lehrer jederzeit wechseln? 2017-12-04T15:17:18+00:00

Nicht selten kommt es vor, dass man auf einen Versicherungsschutz verzichten möchte, weil man der Meinung ist ihn nicht mehr zu brauchen oder ihn sich eventuell auch nicht mehr leisten kann. Zudem kann es vorkommen, dass man das Vertragsverhältnis mit dem Versicherer beenden möchte, weil es günstigere und eventuell auch leistungsstärkere Angebote gibt.

Für Lehrer gelten dabei dieselben Kündigungsfristen wie für jeden anderen Versicherungsnehmer auch. So gibt es zum Beispiel die festen Laufzeiten für Haftpflichtversicherungen, die drei Monate vor dem Ablauf gekündigt werden müssen, um die Versicherung zu wechseln.

Bei privaten Krankenversicherungen muss die Kündigung ebenfalls drei Monate vor dem Ende des Versicherungsjahres erfolgen, während die Kündigung bei gesetzlichen Krankenversicherungen nach einer bestimmten Laufzeit immer zum Ende des übernächsten Monats wirksam wird.

Von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung kann ein angestellter Lehrer allerdings nur nach dem Erreichen der Jahresarbeitsentgeltgrenze, da er davor in der GKV pflichtversichert ist. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist jederzeit kündbar, wobei bei allen Versicherungen immer die Frage nach einem adäquaten Ersatz gestellt werden muss, um sich selber einen lückenlosen und weiterhin optimalen Versicherungsschutz zu sichern.

Welche Vorteile es bei einem Versicherungswechsel für Lehrer gibt, erfährst du hier: Vorteile für Lehrer bei einem Versicherungswechsel.

Sind Lehrer automatisch krankenversichert? 2017-12-04T15:18:14+00:00

Lehrer sind dann automatisch krankenversichert,wenn sie an dem Versicherungsschutz, den sie vor dem Start in das Berufsleben eines Lehrers innehatten, nichts ändern möchten. Dann läuft der Vertrag einfach weiter, sodass indirekt von einer automatischen Krankenversicherung gesprochen werden kann.

Ansonsten gibt es aber keine automatische Versicherung, weil der Versicherte immer über seine Krankenversicherung entscheiden kann. Bei Lehrern ist vor einer solchen Entscheidung immer zu prüfen, ob es eine Krankenversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht.

Als verbeamteter Lehrer ist das nicht der Fall, sodass vollkommen frei entschieden werden kann, ob eine PKV oder GKV besser ist. Wird man als Lehrer im Angestelltenverhältnis beschäftigt, besteht bis zum Erreichen der Versicherungspflichtgrenze die Pflicht zur GKV und erst dann kann frei entschieden werden, welchen Versicherungsschutz man für sich wählt oder beibehält.

Welche ist die günstigste Krankenversicherung für Lehrer? 2017-12-04T15:18:58+00:00

Die Suche nach der günstigsten Krankenversicherung für Lehrer ist nicht so pauschal zu beantworten. Es gibt viele verschiedene Anbieter und ebenso groß ist auch die Palette der unterschiedlichen Tarife. Dazu kommt – vor allem bei der privaten Krankenversicherung – die individuelle Möglichkeit, den Versicherungsumfang selber zu bestimmen, wodurch eigentlich jeder Interessent einen anderen Beitrag für sich errechnen wird, der zudem auch noch vom Alter und Gesundheitszustand abhängig ist.

Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter sorgt für jeden individuellen Geschmack und die persönlichen Bedürfnisse für eine Auswahl der günstigsten Versicherungen, deren Höhe anzugeben hier aber reine Spekulation wäre.

Aufgrund des einheitlichen Beitragssatzes gibt es so gesehen bei der gesetzlichen Krankenversicherung auf den ersten Blick keine günstigste Variante.

Dennoch kannst Du durch einen Vergleich aufgrund eventueller Selbstbeteiligungen und fehlender Zusatzbeiträge auch bei der GKV eine attraktivere Variante finden, die insgesamt weniger Kosten verursacht.

Ganz gleich, ob PKV oder GKV ist eine Gegenüberstellung der verschiedenen Möglichkeiten jederzeit ein probates Mittel, um die günstigste Versicherung zu finden. Nimm jetzt Kontakt mit uns auf, damit wir Dich bei der Auswahl eines Tarifs unterstützen können.

Was muss ich als Lehrer im Krankheitsfall tun? 2017-12-04T15:50:31+00:00

Wird ein Lehrer krank, muss er natürlich zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Hierbei gibt es keinerlei Unterschiede zwischen privat und gesetzlich versicherten Personen, abgesehen davon dass es immer noch so ist, dass Privatpatienten häufig bevorzugt bei der Terminfindung behandelt werden.

Während für gesetzlich Versicherte nach dem Arztbesuch alles geregelt ist, weil danach sämtliche Abrechnungen direkt zwischen Arzt du Krankenkasse abgewickelt werden, erhält der Privatversicherte irgendwann die Rechnung für die medizinische Versorgung zugesandt.

Diese muss dann vom Patienten beglichen werden. Er kann aber parallel die Erstattung dieser Kosten anfordern, indem er die Rechnung einerseits an seine private Krankenversicherung und andererseits an die Beihilfestelle (vorausgesetzt es besteht ein Anspruch auf Beihilfe) schickt mit einem entsprechenden Antragsformular für die Kostenerstattung.

Was kostet eine Krankenversicherung für Lehrer? 2018-01-26T11:27:03+00:00

Die Kosten für eine Krankenversicherung sind in allererster Linie abhängig von der Art der gewählten Versicherung. So richtet sich die Berechnung der gesetzlichen Krankenversicherung anhand des monatlichen Einkommens, von dem der jeweils gültige Beitragssatz der Krankenkassen von derzeit 15,5 % berechnet und als Versicherungsbeitrag eingefordert wird.

Je höher der Verdienst, desto höher fallen auch die Beiträge aus. Hierbei ist für Beamte zu beachten, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung jederzeit der Höchstbeitragssatz veranschlagt wird. Die private Krankenversicherung berechnet den Beitrag dagegen vollkommen unabhängig vom Einkommen und bezieht den individuell gewählten Versicherungsumfang sowie zusätzlich Merkmale wie Vorerkrankungen, Eintrittsalter und Selbstbeteiligungen in die Kalkulation ein.

Um einen Anhaltspunkt für die möglichen individuellen Kosten zu bekommen, steht hier ein ausführlicher Vergleichsrechner zur Verfügung.

Brauchen Lehrer eine Krankenversicherung? 2018-01-26T11:25:29+00:00

Der Bedarf einer Krankenversicherung richtet sich nicht nach dem ausgeübten Beruf, sondern ist bei jedem Menschen allgegenwärtig. Die große Notwendigkeit einer Krankenversicherung äußert sich auch in der für wirklich jeden Bürger ausgerufenen Versicherungspflicht, die demzufolge selbstverständlich auch für Lehrer die Krankenversicherung unverzichtbar macht.

Die hohen Behandlungskosten, extrem hohe Aufwendungen für stationäre Aufenthalte und Operationen sowie immer weiter steigende Arzneimittelpreise machen diese Versicherungspflicht zu einer wichtigen Absicherung der eigenen Gesundheit. Es stellt sich also gar nicht die Frage, ob Du Dich als Lehrer versichern musst, sondern nur, über welche Art der Krankenversicherung das erfolgen soll und dafür stehen Dir als Lehrer verschiedene attraktive Optionen offen.

Dabei spielen vor allem die Vorzüge der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherungen sowie die Beihilfe der Dienstherren zu den Krankheitskosten eine große Rolle auf der Suche nach dem optimalen Tarif. Hierbei musst Du vor allem auch die wesentlichen Unterschiede zwischen Beamten und angestellten Lehrern beachten.