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Geldanlage und Konten für Referendare

Richtig viel Geld wirst Du während Deines Referendariats vermutlich nicht anlegen können. Das ist aber auch nicht weiter schlimm und darum soll es in diesem Artikel auch nicht gehen. Viel mehr geht es darum, wie Du Dein Geld am besten verwalten kannst. Zum einen Dein Gehalt, zum anderen solltest Du aber auch ein paar Rücklagen schaffen, auf die Du im Notfall zurückgreifen kannst. Wie Du Dich im Referendariat am besten aufstellst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis
Mit dem Inhaltsverzeichnis erhältst Du nicht nur einen schnellen Überblick über den Artikel, sondern kannst zugleich schnell an die gewünschte Stelle im Beitrag springen.

Welche Konten benötige ich im Referendariat?

Während Deines Referendariats wirst Du wahrscheinlich keine großen Investitionen planen können. Denn das Geld reicht dafür schlichtweg nicht aus. Aber das ist auch gar nicht weiter tragisch. Denn dafür hast Du noch ein Leben lang Zeit. Zunächst ist es für Dich während des Referendariats wichtig, die passenden Konten anzulegen. Dabei stehen zunächst zwei Konten im Fokus. Das Girokonto und das Tagesgeldkonto.

Deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben wickelst Du am besten über ein Girokonto ab. Dieses wirst Du sicherlich schon haben, welches zur Grundausstattung eines jeden gehört. Außerdem ist wichtig, dass Du Dir einen kleinen Notgroschen zur Seite legst. Etwas Geld, dass Du jeden Monat erübrigen kannst und so weglegst, dass es sicher ist, Du aber schnell darauf zugreifen kannst. Ein Tagesgeldkonto ist in diesem Zusammenhang eine gute Möglichkeit. Mit einem Tagesgeldkonto kannst Du aktuell zwar nichts verdienen, da die Zinsen minimal sind und so keine gute Rendite erwirtschaften. Trotzdem eignet sich so ein solches Konto gut für Deinen Notgroschen. Denn Du kannst jederzeit darauf zugreifen und die Höhe des Notgroschens individuell bestimmen.

Klar, alternativ könntest Du auch nur ein Konto führen und die Rücklagen darauf sichern. In der Praxis ist dies aber meistens nicht sehr sinnvoll. Häufig wird der angesparte Notgroschen dann doch mit ausgegeben, sodass im Notfall das benötigte Geld fehlt. Nutze daher am besten ein Konto für Deine klassischen Einnahmen und Ausgaben, das andere (separate) Konto für Rücklagen.

Im nächsten Schritt stellt sich nun die Frage: Bei welchen Anbietern sollte ich mir ein Giro- bzw. Tagesgeldkonto einrichten? Oftmals sind es die Online-Banken, die die attraktivsten Angebote bereithalten. Sie sind bequem erreichbar, haben gute Konditionen und bieten einen guten Kundenservice an. Außerdem gibt es dort häufiger Starter-Pakete, die einen Bonus oder Zuschuss bei einer Neuanmeldung bereithalten.

Girokonto für Referendare

Ein Girokonto wirst Du bestimmt schon besitzen. Du benötigst es für die monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Ohne Girokonto geht in der heutigen Zeit nichts.

Vielleicht hast Du dein Girokonto schon von Kindesbeinen an, weil Dir Deine Eltern damals eines eingerichtet haben. Es ist mit Dir gewachsen und hat sich allen Anforderungen gestellt, die das tägliche Leben während Deiner Kindheit und Jugendzeit bereitgehalten hat. Doch ist dieses Girokonto aktuell noch die beste Lösung für Dich? Jetzt, wo Du Referendar oder Referendarin bist und wahrscheinlich ganz andere Ansprüche hast?

Bei einem Girokonto sind verschiedene Dinge wichtig. Zum einen musst Du es gut erreichen können, damit Du flexibel agieren kannst. Du musst Online-Banking machen können und einen Geldautomaten in deiner Nähe haben, bei dem Du kostenlos Geld abheben kannst. Und wenn eine kostenlose Kreditkarte das Girokonto begleitet, ist das mit Sicherheit nicht schlecht.

Viele junge Menschen entscheiden sich für Online-Banken. Sie sind immer erreichbar und präsentieren sich bei den Gebühren moderat. Einige Banken werben hier sogar damit, dass keine Kontoführungsgebühr anfallen. Auch das Thema Dispo ist in diesen Zusammenhang spannend. Brauchst Du nämlich mal ein wenig mehr Geld, dann ist es wichtig, dass Du den Dispo nicht mit überteuerten Zinsen zurückzahlen musst.

Bei den Anbietern von Girokonten gibt es eine große Auswahl. Beispielsweise hat die DKB-Bank sehr gute Angebote, eine übersichtliche Online-Verwaltung und bietet außerdem noch eine Menge Zusatzleistungen an.

Girokonto im Überblick

Ein Girokonto für Referendare ist Pflicht. Da Du sicherlich bereits ein Girokonto hast, überprüfe, ob es noch gut zu Dir und deinen Anforderungen passt.
  • Relevanz: Absolut sinnvoll
  • Bonus: Bis zu 100 € bei Neuanmeldung bei einigen Anbietern
  • Monatliche Kosten: Im besten Fall kostenlos
  • Flexibilität: Vorhanden

Tagesgeldkonto für Referendare

Hast Du ein wenig Geld übrig, dass Du jeden Monat zur Seite packen willst? Dann ist ein Tagesgeldkonto im Moment die wahrscheinlich beste Alternative. In den letzten Jahren haben Tagesgeldkonten zwar stark an Attraktivität verloren, da es dort kaum noch Zinsen gibt. Trotzdem ist das Tagesgeldkonto gut und wichtig. Es ermöglicht Dir nämlich, einen Notgroschen mit Rücklagen anzusparen.

Du wirst immer wieder in Situationen kommen, in denen Du diesen Notgroschen benötigst. Vielleicht brauchst Du Geld für Deine erste eigene Wohnung, ein Auto, ein Auslandssemester, für eine Hochzeit oder musst andere wichtige Ausgaben tätigen. Es gibt viele Situationen im Leben, in denen Du zusätzliches Geld benötigst. Und wenn Du dann einen Notgroschen hast, der Dir dieses Geld zur Verfügung stellt, bist Du immer auf der sicheren Seite. Du musst nicht mit Krediten hantieren, die Dich belasten und die das monatliche Budget deutlich schmälern. Du kannst vielmehr über Dein eigenes Geld verfügen und es ohne große Hindernisse zum Einsatz bringen.

Auch beim Tagesgeldkonto sind Online-Banken besonders gut aufgestellt. Du bekommst dort noch viele Tagesgeldkonten ohne monatliche Gebühren. Außerdem hast Du die Möglichkeit, jederzeit über das Geld auf dem Tagesgeldkonto frei zu verfügen. Es ist also nicht fest angelegt, sondern Du hast jederzeit Zugriff darauf. Dadurch kannst Du auch jederzeit bestimmen, wie hoch das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto ist. Diese Flexibilität ist wichtig, damit Du als Referendar oder Referendarin jederzeit frei und ohne Einschränkungen finanziell agieren kannst.

Wie beim Girokonto gibt es beim Tagesgeldkonto eine große Auswahl an Angeboten. Besonders spannend ist auch hier das Angebot der DKB-Bank. Die Direktbank kann mit ihren Tagesgeldkonten vor allem durch einen besonderen Service punkten. Natürlich gibt es aber auch andere Anbieter mit sehr guten Konditionen.

Tagesgeldkonto im Überblick

Tagesgeldkonten für einen Notgroschen sind wichtig und gut. Auch wenn Du damit keine großen Renditen erzielen kannst.
  • Relevanz: Absolut sinnvoll
  • Bonus: Bis zu 100 € bei Neuanmeldung bei einigen Anbietern
  • Monatliche Kosten: Im besten Fall kostenlos
  • Flexibilität: Vorhanden

Weitere Geldanlagemöglichkeiten für Referendare

Es gibt natürlich auch noch weitere Möglichkeiten der Geldanlage. Hier solltest Du immer schauen, wie viel Geld Du investieren kannst oder willst, wie hoch die Rendite und das damit verbundene Risiko ist. Je mehr Rendite erwirtschaftet werden kann, desto höher ist in der Regel auch das Risiko bei der Geldanlage.

  • Vermögenswirksame Leistungen

    In diesem Zusammenhang solltest Du Dir auf jeden Fall die vermögenswirksamen Leistungen anschauen, auf die jeder Referendar Anspruch hat. Wir behandeln dieses Thema noch genauer im Bereich Zuschüsse und Förderungen für Referendare.

  • Immobilien

    Selbst Immobilien eignen sich als Geldanlage. Solche Geldanlagen musst Du jedoch perspektivisch betrachten. Im Referendariat wirst Du wahrscheinlich nicht so viel Geld zur Verfügung haben, um in Immobilien zu investieren. Das gilt auch für einen Fondssparplan, der sinnvoll sein kann und um den Du Dich aber selber kümmern muss, damit Du ihn permanent im Blick hast.

Weitere Geldanlagemöglichkeiten für Referendare sind Aktien, Investmentfonds, Gold und andere Edelmetalle. Selbst Wertgegenstände wie Gemälde, Antiquitäten, Oldtimer und hochwertiger Schmuck sind Geldanlagen. Denn je älter sie werden, umso wertvoller werden sie. Allerdings lohnen solche Geldanlagen immer nur dann, wenn Du ausreichend Kapital hast und dein Geld über einen längeren Zeitraum anlegen kannst. Also beispielsweise dann, wenn Du später einmal LehrerIn bist.

Fazit

Im Referendariat solltest Du Dir zunächst ein Giro- sowie ein Tagesgeldkonto zulegen. So kannst Du Dein Gehalt gut verwalten und Dir gleichzeitig einen kleinen Notgroschen für plötzlich auftretende Ausgaben schaffen. Halte Ausschau nach kostenlosen Angeboten (insbesondere für Referendare) wie beispielsweise einem Neukundenbonus von bis zu 100 Euro sowie guten (Zusatz-) Leistungen.

Solltest Du Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kannst Du jederzeit auf uns zukommen. Wir beraten Dich gerne und geben Dir hilfreiche Tipps zur Auswahl des richtigen Kontos mit auf den Weg – aber auch zu allen anderen Finanz-Themen.

Checkliste

  • Girokonto und Tagesgeldkonto gehören zur Grundausstattung für Referendare
  • Online Banken sind in Bezug auf Geldanlagen meist deutlich günstiger als traditionelle Bankhäuser
  • Es gibt häufig einen Neukundenbonus (von bis zu 100 Euro)
  • Dein Notgroschen sollte bestenfalls ca. 3.000 Euro betragen
  • Vor allem im Referendariat sollte Deine Geldanlage flexibel, sodass Du jederzeit darauf zugreifen kannst
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